{"id":9156,"date":"2021-10-27T15:42:28","date_gmt":"2021-10-27T13:42:28","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=9156"},"modified":"2021-10-27T15:44:06","modified_gmt":"2021-10-27T13:44:06","slug":"erfrischungsgetraenke-in-mexiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/alkoholfreie-getraenke\/erfrischungsgetraenke-in-mexiko\/","title":{"rendered":"Erfrischungsgetr\u00e4nke in Mexiko \u2013 spritzig und s\u00fc\u00df"},"content":{"rendered":"\n

Erfrischungsgetr\u00e4nke sind fester Bestandteil der mexikanischen Traditionen und Speisepl\u00e4ne und aus der Esskultur nicht mehr wegzudenken \u2013 das gilt am Tacostand genauso wie im gehobenen Restaurant. Ob das Mittagessen nun aus Maistortillas mit Bohnen besteht oder aus einem edlen Fleischragout, das mit Kakao und duftenden Gew\u00fcrzen aztekischen Ursprungs verfeinert wurde \u2013 in aller Regel wird es von einem kohlens\u00e4urehaltigen Getr\u00e4nk begleitet. Softdrinks, insbesondere Cola-Getr\u00e4nke, sind untrennbar mit dem mexikanischen Alltag verbunden und haben in einigen Regionen sogar eine politische oder religi\u00f6se Dimension.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Verbrauch von Erfrischungsgetr\u00e4nken in Mexiko<\/h2>\n\n\n\n

Mexiko ist einer der weltweit gr\u00f6\u00dften Konsumenten von Erfrischungsgetr\u00e4nken<\/a>. Laut einer Studie der Yale University aus dem Jahr 2019 konsumiert in Mexiko jede Person im Schnitt 163 Liter Erfrischungsgetr\u00e4nke pro Jahr. Das sind fast 40 % mehr als in den USA, dem Land mit dem zweith\u00f6chsten Pro-Kopf-Verbrauch.<\/p>\n\n\n\n

Die Erfrischungsgetr\u00e4nkeindustrie in Mexiko wird von kohlens\u00e4urehaltigen Getr\u00e4nken klar dominiert. Auch wenn abgef\u00fclltes Wasser und Getr\u00e4nke auf Fruchtbasis<\/a> bei den mexikanischen Verbrauchern zuletzt immer beliebter geworden sind, liegen kohlens\u00e4urehaltige Getr\u00e4nke bei den Erfrischungsgetr\u00e4nken nach wie vor weit vorne. Coca-Cola ist die beliebteste Erfrischungsgetr\u00e4nkemarke in Mexiko<\/a>. Obwohl Coca-Cola in ganz Lateinamerika beliebt ist, erfreut sie sich in Mexiko einer besonders gro\u00dfen Popularit\u00e4t. Cola zu trinken \u201eist ein Ritual, so wie das Rotweintrinken f\u00fcr die Franzosen\u201c, hei\u00dft es h\u00e4ufig in Mexiko.<\/p>\n\n\n\n

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In den letzten Jahren konnte die mexikanische Wirtschaft nur ein schwaches Wachstum verzeichnen, was bei vielen Verbrauchern zu einem R\u00fcckgang des real verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fchrte. Das hatte zur Folge, dass die Verbraucher weniger Geld ausgaben, st\u00e4rker auf preiswertere Marken zur\u00fcckgriffen und Produkte in kleineren und preisg\u00fcnstigeren Packungsgr\u00f6\u00dfen kauften.<\/p>\n\n\n\n

Die erwerbst\u00e4tige Bev\u00f6lkerung in Mexiko lebt \u00fcberwiegend in St\u00e4dten, und viele Menschen haben heute einen hektischeren Alltag als fr\u00fcher. Entsprechend spielt die Nachfrage nach Convenience-Produkten auf dem mexikanischen Erfrischungsgetr\u00e4nkemarkt eine bedeutende Rolle.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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\"Mexikanischer
\u00a9 unsplash.com \/ Jordan Crawford<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

\u00dcberblick \u00fcber den mexikanischen Erfrischungsgetr\u00e4nkemarkt<\/h2>\n\n\n\n

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche<\/h3>\n\n\n\n

Mexiko geh\u00f6rte zu den von COVID-19 am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4ndern. So beeinflusste die Pandemie auch die Erfrischungsgetr\u00e4nkeindustrie in Mexiko. Entscheidend f\u00fcr den vor\u00fcbergehenden R\u00fcckgang beim Absatz von Erfrischungsgetr\u00e4nken im 2. Quartal 2020 war der strenge Lockdown. Am 31. M\u00e4rz 2020 verh\u00e4ngte die mexikanische Regierung f\u00fcr die meisten Verwaltungsbezirke des Landes eine Beschr\u00e4nkung nicht systemrelevanter Wirtschaftsaktivit\u00e4ten und forderte die Bev\u00f6lkerung auf, zuhause zu bleiben. Am 16. April wurden diese Beschr\u00e4nkungen bis zum 30. Mai verl\u00e4ngert.<\/p>\n\n\n\n

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\"Softdrink
\u00a9 unsplash.com \/ jarritos<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n
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Der selbstst\u00e4ndige Lebensmitteleinzelhandel blieb auch 2020 f\u00fchrender Vertriebskanal im Einzelhandel. Er profitierte von der r\u00e4umlichen N\u00e4he zu den Wohnungen vieler Verbraucher, die w\u00e4hrend der Corona-Pandemie ihre sozialen Kontakte in der \u00d6ffentlichkeit und ihr Reiseverhalten einschr\u00e4nken mussten.<\/p>\n\n\n\n

Trotz des Lockdowns ging in Mexiko der Umsatz von Coca-Cola im zweiten Quartal 2020 lediglich um 5 % zur\u00fcck. Dieser vergleichsweise leichte R\u00fcckgang ist vor allem auf den Absatzeinbruch in den Restaurants und an den Stra\u00dfenk\u00fcchen zur\u00fcckzuf\u00fchren, wo Cola das beliebteste (und stets billigste) Begleitgetr\u00e4nk f\u00fcr Tacos, Tortillas, Tamales und dergleichen ist. <\/p>\n\n\n\n

Seit Beginn des teilweisen Lockdowns im Land sind viele Bauarbeiter und andere Handwerker \u2013 die ein wichtiges Kundensegment darstellen \u2013 vor\u00fcbergehend freigestellt worden. Doch offenbar haben viele dieser Menschen ihre Cola statt am Tacostand im Gesch\u00e4ft gekauft und zuhause getrunken.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Die Hauptakteure auf dem mexikanischen Erfrischungsgetr\u00e4nkemarkt<\/h3>\n\n\n\n

Coca-Cola Mexico<\/h4>\n\n\n\n

Coca-Cola gab es schon jahrzehntelang in Mexiko, bevor die Marke ihren Siegeszug antrat. In den 1960er Jahren begann der Aufstieg von Coca-Cola im Land, nicht zuletzt dank des ehemaligen Pr\u00e4sidenten Vicente Fox, der seine berufliche Laufbahn als Auslieferungsfahrer f\u00fcr das Unternehmen begann. Anfang der 1970er Jahre lief auch in Mexiko eine internationale Werbekampagne f\u00fcr Coca-Cola. In dieser Zeit war Coca-Cola als Sponsor bei den Olympischen Spielen in Mexiko City und der Fu\u00dfballweltmeisterschaft aktiv.<\/p>\n\n\n\n

Heute genie\u00dft Coca-Cola schon fast Kultstatus im Land. So findet Coca-Cola mancherorts sogar Eingang in religi\u00f6se Zeremonien, wie zum Beispiel in der \u201eCoca-Cola-Kirche<\/a>\u201c im Bundesstaat Chiapas. Diese Kirche hei\u00dft eigentlich Iglesia de San Juan Chamula, wird jedoch von den wenigsten so genannt. Vor einigen Jahrzehnten tauschten die Geistlichen den traditionellen Schnaps gegen Coca-Cola aus. Jetzt wird Cola nicht nur bei Zeremonien getrunken, sondern auch zur Dekoration und zum Heilen eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n

Coca-Cola geh\u00f6rt zweifellos zu den beliebtesten Erfrischungsgetr\u00e4nken in Lateinamerika, doch der Erfolg des Getr\u00e4nks geht \u00fcber die Grenzen des mexikanischen Subkontinents hinaus. Auch auf dem nordamerikanischen Markt wird die in Mexiko produzierte Coca-Cola sehr gesch\u00e4tzt. Vor f\u00fcnfzehn Jahren kam die mexikanische Coca-Cola in Glasflaschen abgef\u00fcllt und mit spanischsprachigem Etikett versehen im S\u00fcdwesten der USA auf den Markt, wo sie vor allem von mexikanischen Verbrauchern gekauft wurde. Mexikanische Cola ist so beliebt geworden, dass heute in St\u00e4dten wie Los Angeles und New York der doppelte Preis f\u00fcr eine Flasche bezahlt wird.<\/p>\n\n\n\n

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Coca-Cola FEMSA, S.A.B. de C.V. ist am Umsatz gemessen der weltweit gr\u00f6\u00dfte Franchise-Abf\u00fcller f\u00fcr Coca-Cola. Das Unternehmen produziert und vertreibt Markengetr\u00e4nke von The Coca-Cola Company und h\u00e4lt f\u00fcr den mexikanischen Markt mit seinen mehr als 265 Millionen Menschen ein Angebot von 129 Marken parat. <\/p>\n\n\n\n

Mehr als 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 49 Produktionsst\u00e4tten und 268 Vertriebszentren sorgen \u00fcber fast 2 Millionen Verkaufsstellen f\u00fcr einen j\u00e4hrlichen Absatz von rund 3,3 Milliarden Einheitsk\u00e4sten. <\/p>\n\n\n\n

Au\u00dfer Mexiko erstreckt sich die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit des Unternehmens auf Franchise-Gebiete in Brasilien, Guatemala, Kolumbien und Argentinien sowie landesweit operierende Franchise-Unternehmen in Costa Rica, Nicaragua, Panama, Uruguay und Venezuela (durch die Beteiligung an KOF Venezuela).<\/p>\n\n\n\n

Die Arca Continental, S.A.B. de C.V. ist mit ihren Abf\u00fcll- und Vertriebsstandorten im Norden und Westen Mexikos der zweitgr\u00f6\u00dfte Coca-Cola-Abf\u00fcller in Mexiko<\/a>. In den letzten f\u00fcnf Jahren ist der Umsatz in Mexiko (der 2019 39 % des Gesamtumsatzes ausmachte) j\u00e4hrlich um 9,8 % gestiegen, wobei die Absatzmenge um 3,9 % pro Jahr und der durchschnittliche Verkaufspreis um 5,7 % pro Jahr gestiegen sind.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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\"Mexiko
\u00a9 unsplash.com \/ Gabriel Tovar<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

PepsiCo Mexico<\/h4>\n\n\n\n

Die PepsiCo ist seit 112 Jahren in Mexiko vertreten. Grupo Gepp SAPI de CV, der exklusive Abf\u00fcller von PepsiCo in Mexiko, produziert und vertreibt die internationalen PepsiCo-Marken Pepsi, 7 Up, Lipton und Gatorade sowie einige Partnerprodukte wie Jumex Fresh und Jarritos. Das Unternehmen bietet Getr\u00e4nke mit und ohne Kohlens\u00e4ure sowie Tafelwasser<\/a> an. Grupo Gepp ist im mittleren und westlichen Zentralmexiko sowie in gro\u00dfen Teilen S\u00fcdostmexikos t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n

2019 k\u00fcndigte die PepsiCo an, ihre Pr\u00e4senz in Mexiko durch Investitionen in H\u00f6he von 4 Mrd. USD auszubauen<\/a>. Zu diesen Investitionen geh\u00f6rt auch der Bau einer Produktionsst\u00e4tte in Guanajuato, dem ersten neuen PepsiCo-Standort in Mexiko seit 20 Jahren. \u201eMexiko ist unser gr\u00f6\u00dfter Standort in Lateinamerika und unser zweitgr\u00f6\u00dfter weltweit\u201c, sagte Ramon Laguarta, CEO von PepsiCo, bei der Bekanntgabe der Investitionspl\u00e4ne. \u201eWir freuen uns, dass wir einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes leisten k\u00f6nnen, der sich von den l\u00e4ndlichen Regionen bis zum Gesch\u00e4ft an der Ecke bemerkbar machen wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Gesundheitsprobleme durch Softdrinks?<\/h2>\n\n\n\n

Die Branche steht in der Kritik<\/h3>\n\n\n\n

Einer im Januar 2020 ver\u00f6ffentlichten OECD-Studie zufolge gelten 73 % der Mexikaner als \u00fcbergewichtig und 34 % als krankhaft fettleibig. Eine Studie zu Gesundheit und Ern\u00e4hrung in Mexiko aus dem Jahr 2019 hat ergeben, dass in Oaxaca, einem der \u00e4rmsten Bundesstaaten des Landes, die Adipositasrate mit am h\u00f6chsten ist. <\/a><\/p>\n\n\n\n

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\"Coca
\u00a9 unsplash.com \/ sjobjio<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n
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Die gro\u00dfe Beliebtheit von Erfrischungsgetr\u00e4nken in Mexiko<\/a> hat auch zu Kritik an der Branche gef\u00fchrt. In einem besonders krassen Fall wurden sogar die hohen Opferzahlen durch COVID-19 mit dem Konsum von Softdrinks in Verbindung gebracht.<\/p>\n\n\n\n

Laut Jorge Terrazas, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des nationalen Verbands der Erfrischungsgetr\u00e4nkehersteller ANPRAC, \u201esieht sich die mexikanische Erfrischungsgetr\u00e4nkeindustrie seit einigen Jahren wiederholten Angriffen durch nationale und internationale Medien ausgesetzt.\u201c <\/p>\n\n\n\n

Versuche, die Branche zu stigmatisieren, h\u00e4tten sich in den letzten Monaten bedauerlicherweise noch verst\u00e4rkt. \u201eDiese Angriffe gehen von bestimmten Gruppen aus, die versuchen, einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Erfrischungsgetr\u00e4nken und all den schwerwiegenden und vielschichtigen Gesundheitsproblemen herzustellen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist. Ich weise darauf hin, dass es bisher keine wissenschaftlichen Belege f\u00fcr einen Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten, Fettleibigkeit und \u00dcbergewicht und dem Konsum von aromatisierten Getr\u00e4nken gibt. Die mexikanische Getr\u00e4nkeindustrie wei\u00df um das Problem mit Fettleibigkeit im Land und will mit der Gesellschaft und der Regierung zusammenarbeiten, um die Vorteile einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung und k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung zu vermitteln.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Ma\u00dfnahmen zur Senkung des Konsums von Erfrischungsgetr\u00e4nken<\/h3>\n\n\n\n

Zuckersteuer auf Softdrinks<\/h4>\n\n\n\n

Die mexikanische Regierung hat 2014 eine Zuckersteuer<\/a> von 1 Peso (ca. 4,3 Eurocent) pro Liter eingef\u00fchrt. Diese Steuer auf Erfrischungsgetr\u00e4nke ist Teil einer Kampagne zur Bek\u00e4mpfung von Fettleibigkeit und Diabetes, zwei ernsten Gesundheitsproblemen in einem Land, das die weltweit h\u00f6chste Adipositasrate aufweist.<\/p>\n\n\n\n

Nach Einf\u00fchrung der Steuer im Januar 2014 ging der Getr\u00e4nkeabsatz bei Coca-Cola zwei Quartale lang und bei Pepsi ein Quartal lang zur\u00fcck. Auch 2015 und 2016 war ein R\u00fcckgang zu beobachten, doch in den Folgejahren stieg der Absatz wieder. 2018 wurde die Steuer auf 1,17 Pesos (ca. 5 Eurocent) pro Liter angehoben. Verschiedene Studien kamen zu dem Ergebnis, dass der Konsum von Erfrischungsgetr\u00e4nken in Mexiko durch die Steuer um 7,5 % gesunken ist.<\/p>\n\n\n\n

Weitere gesetzliche Auflagen in bestimmten Regionen<\/h4>\n\n\n\n
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2020 haben die beiden Bundesstaaten \u2013 Oaxaca und Tabasco \u2013 verf\u00fcgt, dass stark zuckerhaltige Getr\u00e4nke nicht mehr an Kinder verkauft werden d\u00fcrfen<\/a>. <\/p>\n\n\n\n

In vier weiteren mexikanischen Bundesstaaten \u2013 Chihuahua, Sinaloa, Hidalgou und Zacatecas \u2013 sowie Mexiko City haben die Gesetzgeber Vorst\u00f6\u00dfe unternommen, um den Verkauf stark zuckerhaltiger Erfrischungsgetr\u00e4nke an Personen unter 18 Jahren zu verbieten oder einzuschr\u00e4nken. <\/p>\n\n\n\n

In neun weiteren der 31 mexikanischen Bundesstaaten sind \u00e4hnliche Verbote im Gespr\u00e4ch \u2013 darunter auch der bev\u00f6lkerungsreichste und am dichtesten besiedelte Bundesstaat Mexiko.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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\"Mexikanische
\u00a9 unsplash.com \/ jorgeaguilar<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Das International Council of Beverages Associations (ICBA), das die Interessen der weltweiten Industrie f\u00fcr alkoholfreie Getr\u00e4nke vertritt, lehnt die gegen Softdrinks gerichteten Verbote in Mexiko ab. Die Organisation vertritt die Auffassung, dass derlei Verbote unwirksam zur L\u00f6sung eines komplexen Problems seien, das nicht auf ein bestimmtes Lebensmittel oder Getr\u00e4nk zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n

\u201eDie weltweite Getr\u00e4nkeindustrie hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie vern\u00fcnftige, wissenschaftlich begr\u00fcndete Vorschriften auf der ganzen Welt bef\u00fcrwortet und Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung zentraler Probleme wie zum Beispiel Fettleibigkeit ergreift. In den letzten sechs Jahren hat unsere Branche in Mexiko den Kaloriengehalt von Getr\u00e4nken<\/a> um 11 % gesenkt. Au\u00dferdem haben wir uns verpflichtet, den Kaloriengehalt bis 2024 um weitere 20 % zu senken\u201c, sagte Santiago Lopez Jaramillo, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ICBA-Gruppe Lateinamerika.<\/p>\n\n\n\n

Schwerpunkt: Kalorienreduzierung<\/h4>\n\n\n\n

Die Hersteller von Erfrischungsgetr\u00e4nken haben sich in der Tat verpflichtet, den Kaloriengehalt ihrer in Mexiko produzierten und verkauften Getr\u00e4nke bis 2024 um weitere 20 % zu senken. In einer Erkl\u00e4rung von ANPRAC hei\u00dft es: \u201eDie in den 120 von uns vertretenen Abf\u00fcllbetrieben hergestellten Erfrischungsgetr\u00e4nke werden bis 2024 20 % weniger Kalorien haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Der Verband wies darauf hin, dass seine Mitglieder, zu denen auch Coca-Cola Femsa, der Cola-Abf\u00fcller Arca Continental und die Grupo Penafiel geh\u00f6ren, den Kaloriengehalt ihrer Getr\u00e4nke im Laufe der letzten zehn Jahre bereits um 55 % gesenkt haben. Dies bedeute, dass einige Produkte, die im Jahr 2024 verkauft werden, 75 % weniger Kalorien<\/a> als urspr\u00fcnglich haben werden.<\/p>\n\n\n\n

Die Zukunftsaussichten f\u00fcr Erfrischungsgetr\u00e4nke in Mexiko<\/h3>\n\n\n\n

Es wird erwartet, dass Softdrinks in Mexiko in den n\u00e4chsten Jahren ein stabiles Mengenwachstum verzeichnen. Hierzu werden wichtige neue Produkte beitragen, die sich an Verbraucher richten, f\u00fcr die ges\u00fcndere Inhaltsstoffe Priorit\u00e4t haben. F\u00fchrende Softdrinkhersteller werden zunehmend nat\u00fcrliche S\u00fc\u00dfstoffe verwenden, die den Kaloriengehalt senken, ohne den Geschmack des Getr\u00e4nks zu beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n


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Der Artikel ist powered by Verlag W. Sachon<\/a>.<\/p>\n