{"id":8776,"date":"2021-08-18T13:54:30","date_gmt":"2021-08-18T11:54:30","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=8776"},"modified":"2021-08-18T13:54:32","modified_gmt":"2021-08-18T11:54:32","slug":"bierkonsum-in-suedkorea-eine-vielschichtige-marktsituation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/bier\/bierkonsum-in-suedkorea-eine-vielschichtige-marktsituation\/","title":{"rendered":"Bierkonsum in S\u00fcdkorea \u2013 eine vielschichtige Marktsituation"},"content":{"rendered":"\n

Mit 52 Millionen Einwohnern z\u00e4hlt S\u00fcdkorea zu den kleineren L\u00e4ndern Asiens,<\/strong> sowohl was die Bev\u00f6lkerung als auch die geographischen Verh\u00e4ltnisse betrifft. Doch trotz seiner relativ geringen Gr\u00f6\u00dfe z\u00e4hlt das Land zu den gr\u00f6\u00dften und spannendsten Bierm\u00e4rkten der asiatischen Region. Mit einem aktuellen Bierkonsum von \u00fcber 39 Litern pro Kopf konnte die landesweite Bierindustrie \u00fcber das letzte Jahrzehnt hinweg insgesamt ein konstantes Wachstum verzeichnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Der Bierkonsum in S\u00fcdkorea<\/h2>\n\n\n\n

Die gro\u00dfe Beliebtheit von Bier in S\u00fcdkorea l\u00e4sst sich aus folgenden Zahlen ersehen: 2019 belegte das Land Rang 18 der gr\u00f6\u00dften Bierkonsumenten weltweit<\/a> mit einem Jahresverbrauch von insgesamt 20,22 Millionen Hektolitern. Im selben Jahr machte Bier 39,7 Prozent des gesamten Umsatzes mit alkoholischen Getr\u00e4nken<\/a> in S\u00fcdkorea aus.<\/p>\n\n\n\n

Starke Konkurrenz \u2013 Soju<\/h3>\n\n\n\n
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Nach Bier ist Soju das am zweith\u00e4ufigsten konsumierte alkoholische Getr\u00e4nk in S\u00fcdkorea<\/a>. Es ist ein farbloses, durch Destillation gewonnenes Getr\u00e4nk, dessen wichtigste Rohzutat aus Reis mit h\u00e4ufigen Beimengungen von Weizen oder Gerste besteht.<\/p>\n\n\n\n

Soju l\u00e4sst sich leicht an den \u00fcblicherweise hellgr\u00fcnen Glasflaschen erkennen, die es f\u00fcr etwa 1.000 s\u00fcdkoreanische Won (KRW) in Superm\u00e4rkten und etwa 1.600 KRW in Bedarfsartikelgesch\u00e4ften zu kaufen gibt \u2013 das entspricht etwa 0,70 bzw. 1,12 Euro. Der g\u00fcnstige Preis des Getr\u00e4nks tr\u00e4gt wesentlich zu seiner Beliebtheit in S\u00fcdkorea bei.<\/p>\n\n\n\n

In den 1990er Jahren verbot die koreanische Regierung aufgrund landesweiter Knappheit die Verwendung von Reis zur Herstellung von Soju. Obwohl das Verbot schlie\u00dflich aufgehoben wurde, nutzten heute noch aktive Hersteller stattdessen weiterhin st\u00e4rkehaltige Gew\u00e4chse wie Kartoffeln, S\u00fc\u00dfkartoffeln und auch Tapiokast\u00e4rke zur Produktion von Soju, was auch den Alkoholgehalt des Getr\u00e4nks verringerte.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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\"Korean
\u00a9 unsplash.com \/ Bundo Kim<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Negative Entwicklungsfaktoren des Bierkonsums in den letzten Jahren<\/h3>\n\n\n\n
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In den letzten beiden Jahren verzeichnete die Bierindustrie in der Volumenbetrachung einen Wachstumsr\u00fcckgang, doch die Ums\u00e4tze konnten in diesen Jahren dennoch leicht gesteigert werden. Bevor die Bierindustrie von der COVID-19-Pandemie hart getroffen wurde<\/a>, war die auf Handel angewiesene Wirtschaft S\u00fcdkoreas durch r\u00fcckl\u00e4ufigen Bedarf bereits erheblich angeschlagen, ausgel\u00f6st durch den Handelskrieg zwischen den USA und China im Jahr 2019. Das ins Stocken geratene Wirtschaftswachstum hatte in diesen Jahren auch negative Auswirkungen auf den Bierkonsum.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Doch die Bierindustrie besitzt nach wie vor gro\u00dfes Wachstumspotenzial, da in S\u00fcdkorea der Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke als wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens gilt<\/a> und dieser bei privaten Zusammenk\u00fcnften wie auch gesch\u00e4ftlichen Gelegenheiten h\u00e4ufig gef\u00f6rdert wird. Auch wenn der Alkoholkonsum in der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerungsschicht aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden immer weiter abnimmt, so h\u00e4lt er insgesamt doch stabil ein hohes Niveau, was teilweise auch an der steigenden Zahl weiblicher Konsumenten liegt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Streiflicht auf den Biermarkt S\u00fcdkorea<\/h2>\n\n\n\n

Zu Beginn des letzten Jahrzehnts stand der s\u00fcdkoreanische Biermarkt unter einem klaren Duopol \u2013 zwei Hersteller dominierten dabei \u00fcber 90 Prozent des Marktes. Doch die zweite H\u00e4lfte des Jahrzehnts brachte frischen Wind und damit Ver\u00e4nderung in die Bierindustrie. Der Markteintritt einer dritten Brauerei und zunehmende Importe rangen den beiden etablierten Herstellern Marktanteile ab. Der per Import angeheizte Wettbewerb zwang die beiden dominanten Brauereien zu einer Erweiterung ihres Portfolios.<\/p>\n\n\n\n

F\u00fchrende Brauereien in Korea<\/h3>\n\n\n\n

Die s\u00fcdkoreanische Bierindustrie steht unter der Herrschaft zweier lokaler Gro\u00dfbrauereien, der Oriental Brewery Company Co., Ltd. und der HiteJinro Co. Eine weitere Gro\u00dfbrauerei, Lotte Chilsung, machte sich 2014 mit der Einf\u00fchrung der Sorte \u201eKloud\u201c auf dem Markt einen Namen. Auf diese drei Brauereien entfielen 2019 insgesamt beinahe 85 Prozent aller Bierverk\u00e4ufe.<\/p>\n\n\n\n

Oriental Brewery (OB)<\/h4>\n\n\n\n

Oriental Brewery ist eine Tochtergesellschaft von AB InBev und die gr\u00f6\u00dfte Brauerei S\u00fcdkoreas. Gemessen am Umsatz h\u00e4lt Oriental Brewery, kurz OB genannt, etwa 50 Prozent am s\u00fcdkoreanischen Biermarkt. 2019 verzeichnete Oriental Brewery ein operatives Ergebnis von etwa 409 Milliarden s\u00fcdkoreanischen Won, umgerechnet etwa 286 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n

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Das Unternehmen wurde 1952 von der Doosan Group gegr\u00fcndet und 1998 von InBev aufgekauft. Im Juli 2009 wurde OB dann an ein Tochterunternehmen von Kohlberg Kravis Roberts\u2009&\u2009Company verkauft, da AB InBev auf diese Weise einen Teil seiner Schulden abbauen wollte. Allerdings sicherte sich AB InBev die R\u00fcckkaufrechte zu festgelegten Konditionen und erwarb OB im April 2014 zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n

Oriental Brewery verkauft die beliebte Biersorte Cass, die 2019 auch die f\u00fchrende Sorte in S\u00fcdkorea war. Hinzu kommt eine ganze Reihe weiterer Topseller wie OB Golden Lager und Cafri. Zudem importiert und vertreibt das Unternehmen etliche AB InBev-Marken in Korea, darunter Budweiser in Dosen, Corona, Beck\u2019s, Stella Artois, Leffe und L\u00f6wenbr\u00e4u.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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\"Beer
\u00a9 unsplash.com \/ Raspopova Marina<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

HiteJinro<\/h4>\n\n\n\n

HiteJinro ist aus der Fusion der beiden Unternehmen Hite Brewery und Jinro hervorgegangen und ist zweitgr\u00f6\u00dfter Bierhersteller in S\u00fcdkorea. Hite Brewery wurde 1933 gegr\u00fcndet und war als Unternehmen im Bereich Spirituosenhandel aktiv, Jinro wurde 1924 gegr\u00fcndet und war der erste Bierhersteller in Korea. 2006 wurde Jinro von Hite \u00fcbernommen und es entstand HiteJinro.<\/p>\n\n\n\n

\u00dcber die letzten Jahre war das Biergesch\u00e4ft von HiteJinro deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig, und 2014 hatte das Unternehmen einen Betriebsverlust von 22,5 Milliarden s\u00fcdkoreanischen Won zu verzeichnen, umgerechnet sind das etwa 15,8 Millionen Euro. Seitdem sorgte der harte Wettbewerb st\u00e4ndig f\u00fcr weitere Verluste und zus\u00e4tzliche Kosten im Bereich Werbeaktivit\u00e4ten. 2019 knackte das Unternehmen mit der beliebten Biersorte Terra und Soju unter dem Label \u201eJinro Is Back\u201c die Umsatzmarke von 2 Billionen s\u00fcdkoreanischen Won, umgerechnet etwa 1,4 Milliarden Euro, und sorgte somit nach sieben Jahren f\u00fcr eine Trendwende. Der Anteil des Unternehmens am Biermarkt stieg von 27 Prozent im Jahr 2018 auf 33 Prozent im Jahr 2019. HiteJinro hat auch Import- und Vertriebspartnerschaften mit internationalen Bierunternehmen etabliert, um dem erh\u00f6hten Bedarf an Importbier gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n

Zudem weitet das Unternehmen seinen Einflussbereich auch aktiv auf \u00dcberseem\u00e4rkte wie die Philippinen<\/a> aus. In diesem Zuge wurde im Januar 2020 HiteJinro Philippines in Manila gegr\u00fcndet, nach den Niederlassungsgr\u00fcndungen in Japan, den USA, China, Russland und Vietnam die bereits sechste Tochtergesellschaft in \u00dcberseem\u00e4rkten.<\/p>\n\n\n\n

Anteil kleiner Brauereien nimmt zu<\/h3>\n\n\n\n

F\u00fchrende inl\u00e4ndische Brauereien haben gro\u00dfen Bedarf an nicht-malzhaltigen Getreidesorten wie Weizen und Reis, um Kosten zu senken und mildere Geschmacksrichtungen zu realisieren. In S\u00fcdkorea ist Lagerbier stark auf dem Vormarsch, was die Kundenpr\u00e4ferenz nach trockenen Biersorten mit mildem Geschmack widerspiegelt. Doch der sich st\u00e4ndig wandelnde Geschmack der Konsumenten zwang inl\u00e4ndische Brauereien auch dazu, Biersorten mit h\u00f6herem Malz- und Hopfengehalt<\/a> in ihr Portfolio mit aufzunehmen oder deren Produktion zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n

\u00c4hnlich wie in Europa erfreuen sich Craft-Biere auch in S\u00fcdkorea immer gr\u00f6\u00dferer Beliebtheit. Aufgrund der gro\u00dfen Nachfrage ist die Zahl der kleinen Brauereien in S\u00fcdkorea<\/a> von 63 im Jahr 2014 auf 133 Ende 2018 stark angestiegen.<\/p>\n\n\n\n

Steigender Bierimport in S\u00fcdkorea<\/h3>\n\n\n\n

Im Laufe der letzten Jahre hat der Bierimport in S\u00fcdkorea zu einem H\u00f6henflug angesetzt. 2019 hatte das Importwachstum jedoch einen leichten Einbruch zu verkraften. <\/p>\n\n\n\n

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\"Statistics
Umfang s\u00fcdkoreanischer Bierimporte
(Quelle:
Beer Market Report<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n
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Laut Angaben der Regierung beliefen sich die s\u00fcdkoreanischen Bierimporte 2019 auf etwa 281 Millionen US-Dollar. Das waren 9 Prozent weniger als 2018.<\/p>\n\n\n\n

Importe aus den USA konnten 2019 hingegen ein Wachstum von beinahe 80 Prozent verzeichnen. Die Bierexporte der USA nach S\u00fcdkorea lagen in diesem Jahr laut der United Nations Comtrade-Datenbank f\u00fcr internationalen Handel bei umgerechnet etwa 66,61 Millionen Dollar.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Bierimporte aus Japan hatten 2019 und 2020 historische R\u00fcckl\u00e4ufe zu verzeichnen. 2018 war S\u00fcdkorea f\u00fcr japanische Bierhersteller<\/a> wie Asahi, Kirin und Sapporo noch der gr\u00f6\u00dfte Exportmarkt. Japan verschiffte in diesem Jahr laut dem japanischen Finanzministerium Bier im Wert von 800,34 Millionen Yen nach S\u00fcdkorea, das entspricht etwa 6,2 Millionen Euro. Ein weiterer Schlag wurde japanischen Exporteuren durch s\u00fcdkoreanische Konsumenten und deren Boykott japanischer Biersorten versetzt<\/a>.<\/p>\n\n\n\n

Einf\u00fchrung eines neuen Steuersystems<\/h2>\n\n\n\n

Die s\u00fcdkoreanische Regierung ist von einem wertbasierten Besteuerungssystem f\u00fcr alkoholische Getr\u00e4nke zu einem volumenbasierten Ansatz gewechselt. Dieses System ist seit 1. Januar 2020 in Kraft. Unter der volumenbasierten Alkoholsteuer wird Bier mit einem Satz von 830,3 s\u00fcdkoreanischen Won pro Liter besteuert, das sind umgerechnet 58 Cent. In Gastst\u00e4tten und Bars vertriebenes Fassbier wird 20 Prozent geringer besteuert, der Satz liegt damit bei 664,2 s\u00fcdkoreanischen Won pro Liter, also etwa 46 Cent. Diese Regelung gilt bis Ende 2022, danach wird Bier wieder einheitlich besteuert.<\/p>\n\n\n\n

Gesenkter Steuersatz f\u00fcr inl\u00e4ndische Premium-Biersorten<\/h3>\n\n\n\n
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Der politische Schwenk beg\u00fcnstigt vor allem Premium-Biersorten, da hochpreisige Produkte am st\u00e4rksten vom neuen Steuersystem profitieren. Unter dem alten Steuersystem wurden inl\u00e4ndische Premiummarken h\u00f6her besteuert als billige Sorten, was s\u00fcdkoreanische Hersteller davon abschreckte, qualitativ hochwertiges Bier zu verkaufen. Der Gro\u00dfteil der in Massen produzierten Biersorten im niedrigen Preissegment ist nur in geringem Ma\u00dfe von den steuerlichen \u00c4nderungen betroffen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Das neue System besteuert sowohl inl\u00e4ndische als auch importierte Biersorten mit besagten 58 Cent pro Liter, wodurch inl\u00e4ndisches Bier der Importvariante gegen\u00fcber einen leichten preislichen Vorteil genie\u00dft. Als Folge dieser neuen Initiative werden schwere Einbu\u00dfen im Importbereich erwartet<\/a>. <\/p>\n\n\n\n

Das bis 2019 in Kraft gewesene Steuersystem gew\u00e4hrte Importbieren einen Preisvorteil von beinahe 20 Prozent, wodurch etliche inl\u00e4ndische Hersteller gezwungen waren, Teile ihrer Produktion ins Ausland zu verlagern.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Kleine Brauereien im Aufwind<\/h3>\n\n\n\n

Im Mai 2020 k\u00fcndigten das s\u00fcdkoreanische Wirtschafts- und Finanzministerium und die nationale Steuerbeh\u00f6rde einen Plan zur \u00dcberarbeitung der aktuellen Alkoholbesteuerung an. Einige Ma\u00dfnahmen sollten bereits im dritten Quartal in Kraft treten, andere sollten Ende 2020 von der Nationalversammlung verabschiedet werden. <\/p>\n\n\n\n

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Die \u00dcberarbeitung gibt kleinen Brauereien die M\u00f6glichkeit, mit ihren Produkten durch Auslagerung in gr\u00f6\u00dfere Fertigungseinrichtungen in Massenproduktion zu gehen. Ein offizieller Sprecher von Kabrew, einem lokalen Craft-Bier-Hersteller<\/a>, f\u00fchrt aus, dass \u00fcber 100 kleine Brauereien von diesem Plan profitieren werden, da sie ihre Produktion in Zusammenarbeit mit gr\u00f6\u00dferen Partnern hochfahren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Zudem m\u00fcssen lokale Hersteller \u00c4nderungen des Rezepts oder des Alkoholgehalts lediglich melden, statt komplizierte Prozesse und Genehmigungsverfahren zu durchlaufen, solange die \u00c4nderung die Sicherheit des Produkts nicht gef\u00e4hrdet. Die Zugabe von Stickstoff zum Bier sorgt beispielsweise f\u00fcr eine weiche Textur und wird nach Anpassung des Gesetzes ebenfalls m\u00f6glich sein.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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\"People
\u00a9 unsplash.com \/ Yutacar<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n
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M\u00f6chten Sie mehr \u00fcber die Bier- und Getr\u00e4nkeindustrie in S\u00fcdkorea oder in anderen L\u00e4ndern erfahren? Dann besuchen Sie uns auf der n\u00e4chsten drinktec<\/a> vom 12. bis zum 16.\u00a0September 2022 in M\u00fcnchen.<\/p>\n\n\n\n

Der Artikel wird gesponsert vom Verlag W. Sachon<\/a>.<\/p>\n