{"id":7080,"date":"2020-06-18T16:04:10","date_gmt":"2020-06-18T14:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=7080"},"modified":"2020-06-18T16:04:12","modified_gmt":"2020-06-18T14:04:12","slug":"lieferkettenmanagement-absichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/milch_und_liquid_food\/lieferkettenmanagement-absichern\/","title":{"rendered":"Lieferkettenmanagement absichern"},"content":{"rendered":"\n

Lebensmittel-Skandale und Produktionsfehler bei Lebensmittelherstellern rufen auch die Milchindustrie dazu auf, sich in ihrer Lieferkette immer st\u00e4rker abzusichern. Der hohe Wettbewerbsdruck und die Anforderungen der Verbraucher nach Sicherheit und Transparenz machen es f\u00fcr die stark im Fokus der \u00d6ffentlichkeit stehende Branche unerl\u00e4sslich, ihr Lieferkettenmanagement zuverl\u00e4ssig zu betreiben. Nur durch ein solches Management k\u00f6nnen Transparenz, Effizienz, Kontrolle und Sicherheit gew\u00e4hrleistet werden. <\/strong><\/p>\n\n\n\n

Das Internet of Things (IoT) bietet zum Aufbau eines Lieferkettenmanagements<\/a> neue M\u00f6glichkeiten. Die verf\u00fcgbaren Technologien m\u00fcssen allerdings im Gesch\u00e4ftsalltag richtig genutzt werden, was in der Praxis nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist, da die F\u00fchrungsebene einer Molkerei in der Regel nicht aus IT-Experten besteht. Daher empfiehlt es sich f\u00fcr den Aufbau eines IT-gest\u00fctzten Supply Chain Managements (SCM) externe Dienstleister zu nutzen. Zahlreiche namhafte Unternehmen der Zulieferindustrie haben dies bereits erkannt und ihr Portfolio \u00fcber das bisherige traditionelle Maschinen- oder Verpackungsangebot hinaus stark erweitert, um den Bedarf der Molkereiunternehmen besser abdecken zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

Tracking und Tracing<\/h2>\n\n\n\n

Ein f\u00fchrender System- und L\u00f6sungsanbieter f\u00fcr keimfreie Karton-Verpackungen erm\u00f6glicht beispielsweise mit neuen digitalen Technologien und speziellen Track-and-Trace-L\u00f6sungen<\/a> eine 100 prozentige Konnektivit\u00e4t und R\u00fcckverfolgbarkeit jeder einzelnen Verpackung. Mit einer solchen R\u00fcckverfolgbarkeit k\u00f6nnen Hersteller Kontrolle \u00fcber die Lieferkette gewinnen \u2013 vom Rohstoff bis ins Verkaufsregal der H\u00e4ndler. Das R\u00fcckgrat solcher L\u00f6sungen bilden meist Track-and-Trace-Systeme, die Qualit\u00e4tskontrolle, Produktionseffizienz und R\u00fcckrufmanagement verbessern k\u00f6nnen. Hierbei ergibt sich eine pr\u00e4zise R\u00fcckverfolgbarkeit jedes einzelnen Produktes \u00fcber alle Prozesse hinweg. Ein integriertes System wird darauf ausgerichtet, Daten w\u00e4hrend des gesamten Produktlebensweges zu sammeln, zu speichern und jedem Datensatz einen individuellen QR-Code auf der jeweiligen Verpackung zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n

Lieferkettenmanagement \u2013 umfassend und systematisch<\/h2>\n\n\n\n

Mittlerweile gibt es Supply-Chain-Management<\/a>-Softwares, die anstelle von obsoleten Excel-Dateien eingesetzt werden k\u00f6nnen und teilweise beeindruckende Ergebnisse liefern.
Mit solchen Softwarel\u00f6sungen k\u00f6nnen Daten analysiert und f\u00fcr eine bessere Planung und Automatisierung von Prozessen innerhalb der Lieferkette genutzt werden. Softwares tragen beispielsweise entscheidend dazu bei, dass der Verderb von Milchprodukten reduziert wird. Besagte Vorg\u00e4nge sind jedoch durchaus komplex und werden immer vielseitiger, umso st\u00e4rker Lebensmittelunternehmen diese Systeme nutzen und Daten auf allen einzelnen Produktionsstufen generieren. Hier wird auch in der Milchindustrie von Big Data gesprochen, denn die Hersteller werden \u00fcblicherweise von einer Vielzahl an Milcherzeugern mit Rohstoffen versorgt, beziehen zus\u00e4tzlich verschiedene Inhaltsstoffe aus der ganzen Welt und nutzen eine enorme Zahl an unterschiedlichen Verpackungskonzepten.<\/p>\n\n\n\n

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F\u00fcr einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die gesamte Lieferkette sollten also spezielle Softwares verwendet werden: Einschl\u00e4gige L\u00f6sungen erlauben das Automatisieren der Prozesse<\/a> und zudem eine Verbesserung der Entscheidungsqualit\u00e4t. So k\u00f6nnen Unternehmen Effizienzpotentiale heben und signifikant Kosten einsparen. Beratungsunternehmen raten zur Entwicklung einer Roadmap, um die Digitalisierung einer SCM-Organisation gezielt voranzutreiben.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Laut Gabler Wirtschaftslexikon bezeichnet Supply Chain Management (SCM) den Aufbau und die Verwaltung integrierter Logistikketten, unter anderem Material- und Informationsfl\u00fcsse, \u00fcber den gesamten Wertsch\u00f6pfungsprozess hinweg. Dazu z\u00e4hlen alle Stufen von der Rohstoffgewinnung \u00fcber die Veredelung bis hin zum Endverbraucher.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Branchen\u00fcbergreifende Fachevents wie die drinktec 2021 bieten einen \u00dcberblick \u00fcber automatisiertes SCM an: Die Weltleitmesse f\u00fcr die Getr\u00e4nke- und Liquid-Food-Industrie findet vom 4. bis 8. Oktober 2021 auf der Messe M\u00fcnchen statt und bedient alle Themen rund um Herstellung, Abf\u00fcllung, Verpackung und Marketing der Getr\u00e4nkeindustrie. Sie haben neue Technologien zum Lieferkettenmanagement in der Getr\u00e4nkeindustrie, die Sie einem internationalen Publikum vorstellen m\u00f6chten? Dann seien Sie bei der n\u00e4chsten drinktec auch mit dabei<\/a>.<\/p>\n