{"id":6280,"date":"2019-10-18T14:56:41","date_gmt":"2019-10-18T12:56:41","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=6280"},"modified":"2019-10-21T16:04:03","modified_gmt":"2019-10-21T14:04:03","slug":"trend-fuer-helles-ungebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/bier\/trend-fuer-helles-ungebrochen\/","title":{"rendered":"Trend f\u00fcr Helles ist ungebrochen"},"content":{"rendered":"\n
Im Ranking der beliebtesten Biersorten der Welt steht Helles an oberster Stelle. Keine andere Sorte wird weltweit so oft getrunken. Kein Wunder: Helle Biere sind mild, s\u00fcffig und haben nicht zu viel Alkohol. Auch in Deutschland w\u00e4chst helles Lagerbier seit Jahren – insbesondere die Sorte \u201eBayerisch Hell\u201c – und erobert auch die Regionen jenseits des Wei\u00dfwurst\u00e4quators.<\/strong><\/p>\n\n\n\n Die Sorte \u201eHelles\u201c erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Laut Marktforschung stieg der Marktanteil von 4,5 Prozent in 2010 auf nunmehr \u00fcber sieben Prozent im ersten Halbjahr 2019. Im r\u00fcckl\u00e4ufigen Biermarkt ist Helles inzwischen nach Pils<\/a> und Weizenbier die drittst\u00e4rkste Sorte. Helles ist angesagt, auch bei den jungen Erwachsenen. Als Wegbereiter dieses Trends darf Augustiner gesehen werden. Mit der Sorte Hell und dem \u201eEdelstoff\u201c hat die M\u00fcnchner Brauerei \u00fcber viele Jahre hinweg einen Markenkult aufgebaut. Als s\u00e4mtliche Gro\u00dfbrauereien sich von der Euro-Flasche verabschiedeten und zu moderneren Flaschenformen wechselten, hielt Augustiner an der damals etwas altbacken wirkenden Flasche fest. Mit gro\u00dfem Erfolg: Augustiner wurde zur Kultmarke und die Euro-Flasche steht heute f\u00fcr Helles aus Bayern. <\/p>\n\n\n\n Mit einem Marktanteil im Handel von rund 29 Prozent ist Augustiner die Nummer 1 beim Hellen<\/a>. Jenseits der bayerischen Landesgrenzen haben sich inzwischen jedoch Newcomer wie \u201eBayreuther Hell\u201c oder \u201eMooser Liesl\u201c l\u00e4ngst ein St\u00fcck vom Kuchen abgeschnitten. <\/p>\n\n\n\n Die erste M\u00fcnchner Brauerei, die ein helles Bier braute, war Spatenbr\u00e4u. Bis dahin waren Biere nach M\u00fcnchner Brauart dunkel. Als die Brauerei das helle Bier 1895 in M\u00fcnchen einf\u00fchrte, soll dies f\u00fcr gro\u00dfen Wirbel gesorgt haben. Heute gilt dieser Tag als die Geburtsstunde des Hellen. Denn obwohl die Sorte anfangs eher umstritten war, zogen andere M\u00fcnchner Brauereien innerhalb weniger Jahre nach und brauten ebenfalls ein Helles. <\/p>\n\n\n\n Tatsache ist: Helle Biere haben hierzulande eine lange Tradition. Bis Mitte der 1970er Jahre war Export sogar das beliebteste Bier der Deutschen. Doch es gab keine Marken im heutigen Sinne. Bier war eben Bier. Anfang der 70er gab es dann einen neuen Trend zur Marke und Warsteiner positionierte als erste Brauerei ihr Pils als Premium. Andere Pilsbrauer folgten dem Beispiel. Gleichzeitig wandelte sich der Geschmack der Deutschen. Die Leute wurden anspruchsvoller und fragten zunehmend nach besseren Qualit\u00e4ten, nach Leichterem, Spritzigerem und Herberem. Die damals relativ exklusive Sorte Pils kam dem neuen Geschmack entgegen. Einige Brauer richteten ihre Produktion voll auf Pils aus, profilierten sich und wurden zu Markenartiklern. Die sogenannte Pilswelle rollte \u00fcber das Land. Mit Ausnahme der s\u00fcddeutschen Brauer fokussierten sich bald alle auf die Erfolgssorte. Sortimente wurden bereinigt, die Bierlandschaft wurde monotoner. <\/p>\n\n\n\n Heute suchen Biertrinker wieder die Abwechslung, wollen Genuss und sind dank der Craftbier-Bewegung probierfreudiger denn je. Au\u00dferdem spielt das Thema Regionalit\u00e4t und Herkunft eine gro\u00dfe Rolle. Und genau damit k\u00f6nnen die bayerischen Hellbier-Marken punkten. Stand bis vor ein paar Jahren Wei\u00dfbier au\u00dferhalb Bayerns alleine f\u00fcr bayerisches Lebensgef\u00fchl und wurde damit zur Nummer zwei im Biermarkt, hat sich inzwischen Helles dazugesellt. Es ist eine willkommene Abwechslung. Frisch, mild und s\u00fcffig. Inzwischen gibt es einen regelrechten Hellbier-Boom. Da sind zum einen die bayerischen Erfolgsmarken wie Bayreuther, Chiemseer, Tegernseer, Allg\u00e4uer B\u00fcble oder Mooser Liesl, auf der anderen Seite haben inzwischen auch die nicht-bayerischen Brauereien wie Krombacher, Flensburger, Veltins, Karlsberg oder Bitburger (mit der Marke Benediktiner) ein Helles im Portfolio. Erfreulich ist: Die Nachfrage nach Hellem ist ungebrochen. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n Brauereien wie Arcobr\u00e4u mit der \u201eMooser Liesl\u201c oder \u201eBayreuther Hell\u201c bauen ihre Distribution weiter aus und setzen dabei auf starke Partner wie den Getr\u00e4nkefachgro\u00dfhandel. Dabei ist nicht die Menge entscheidend, sondern der St\u00fccknutzen. Und der ist bei Bierspezialit\u00e4ten wie dem Hellen sehr hoch. <\/p>\n\n\n\n Einige Brauereien bieten ihr Helles seit einiger Zeit auch in einer 0,33-Liter-\u201eEuro\u201c-Flasche an. Davon gibt es inzwischen sogar gleich zwei Varianten. Die Giesinger-Flasche, benannt nach der Giesinger Brauerei, die sie vor ein paar Jahren entwickeln lie\u00df, und eine zum Verwechseln \u00e4hnliche Flasche, die ein paar Jahre sp\u00e4ter auf den Markt kam. Beide sehen aus wie der kleine Bruder der 0,5-Liter-Euro-Flasche und sollen bei den Biertrinkern die gleichen Emotionen ausl\u00f6sen wie die gro\u00dfen Flaschen, die von vielen Marketingexperten ma\u00dfgeblich f\u00fcr den Hellbiertrend verantwortlich gemacht werden. <\/p>\n\n\n\n Laut den neuesten Nielsen-Zahlen haben deutsche Konsumenten knapp 2,1 Millionen Hektoliter Helles in den ersten sechs Monaten 2019 im\u00a0Lebensmitteleinzelhandel und in Getr\u00e4nkem\u00e4rkten gekauft. Das sind fast vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n Branchenkenner rechnen damit, dass die Nachfrage nach Hellem weiter steigt. Schlie\u00dflich entdecken viele gerade erst die traditionelle Bierspezialit\u00e4t f\u00fcr sich. Und der zug\u00e4ngliche Geschmack gef\u00e4llt beinahe jedem. Damit d\u00fcrfte Helles ein wichtiges Wachstumssegment im deutschen Biermarkt bleiben. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n Wer ebenfalls neue Bierspezialit\u00e4ten kennen lernen m\u00f6chte, sollte im Rahmen der Weltleitmesse drinktec 2021 zu dem beliebten Brauer-Treffpunkt kommen. Auf einer Ausstellungsfl\u00e4che k\u00f6nnen dort an allen Messetagen kostenfrei wechselnde Biere aus aller Welt probiert werden, darunter auch innovative Helle. Die drinktec findet vom 13. bis 17. September 2021 auf dem Messegel\u00e4nde in M\u00fcnchen statt.<\/p>\n\n\n\n Bis zum fertigen Produkt ist es aber ein langer Weg: Wenn sie also innovative Produkte und L\u00f6sungen auf dem Weg zum trinkfertigen Bier anbieten, seien Sie bei der n\u00e4chsten drinktec auch mit dabei<\/a> und stellen sie diese einem internationalen Publikum vor. <\/p>\nHelles hat eine lange Tradition<\/h2>\n\n\n\n
Nachfrage wird weiter steigen<\/h2>\n\n\n\n

Bierspezialit\u00e4ten auf der drinktec 2021<\/h2>\n\n\n\n