{"id":5912,"date":"2019-08-22T15:32:36","date_gmt":"2019-08-22T13:32:36","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=5912"},"modified":"2019-08-22T15:32:37","modified_gmt":"2019-08-22T13:32:37","slug":"lieferkettenmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/branchenuebergreifend\/lieferkettenmanagement\/","title":{"rendered":"Lieferkettenmanagement im Fokus \u2013 mehr Sicherheit, Kontrolle und Qualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n
Das Lieferkettenmanagement r\u00fcckt zunehmend in den Fokus der Lebensmittelhersteller. Der kontinuierlich steigende Druck im Markt und die hohen Erwartungen der Verbraucher erfordern nicht nur eine absolut pr\u00e4zise funktionierende Distribution \u2013 und das entlang der gesamten Supply Chain. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen Transparenz, R\u00fcckverfolgbarkeit, Effizienz in den Abl\u00e4ufen und nicht zuletzt auch h\u00f6chstm\u00f6gliche Sicherheit geboten werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n \n\nAyed Katrangi, Senior Product Manager Digital Marketing bei SIG, zufolge sind Supply Chains heute komplexer und vielschichtiger denn je \u2013 insbesondere in der Lebensmittel- und Getr\u00e4nkebranche. Zwar seien die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr vielf\u00e4ltig \u2013 zur\u00fcckzuf\u00fchren sei dies aber vor allem auf die Globalisierung und den zunehmenden grenz\u00fcberschreitenden Warenverkehr zwischen Herstellern und Zwischenh\u00e4ndlern. Insgesamt erschwert eine solche Entwicklung die Kontrolle und R\u00fcckverfolgbarkeit in der Wertsch\u00f6pfungskette, was wiederum bedeutet, dass die Risiken gerade in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit enorm ansteigen. \n\n<\/p>\n\n\n\n Erst\nzwei von zehn deutschen Unternehmen haben mit der Digitalisierung ihrer\nLieferkette begonnen. Einen Transformationsprozess erfolgreich aufgesetzt haben\ndar\u00fcber hinaus lediglich acht Prozent der Logistikentscheider. Zu diesem\nErgebnis kommt das Hermes-Barometer \u201eTrends im Supply Chain Management\u201c.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n In diesem Zuge gewinnen passende IT-L\u00f6sungen f\u00fcr das Lieferkettenmanagement immer mehr an Relevanz. Einige Fragen stellen sich dabei aber immer wieder: Wie lassen sich die verf\u00fcgbaren Technologien effektiv nutzen? Welche Daten sind aus welchen Bereichen zusammenzuf\u00fchren? Wo m\u00fcssen Aufr\u00fcstungen erfolgen, um \u00fcberhaupt Daten generieren zu k\u00f6nnen und in den Fluss zu bekommen? <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n Digitale Technologien und Track-and-Trace-L\u00f6sungen schaffen eine 100-prozentige Konnektivit\u00e4t und R\u00fcckverfolgbarkeit entlang der gesamten Supply Chain \u2013 von der Verpackung \u00fcber die verwendeten Rohstoffe und deren Herkunft bis hin zu den involvierten Prozesslinien, der Verarbeitungszeit und dem Personal. Was sich komplex anh\u00f6rt, ist eine sicher sehr ambitionierte, aber durchaus l\u00f6sbare Aufgabe. <\/p>\n\n\n\n Denn es gibt ja bereits \u00fcberall die entsprechenden Steuerungen. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt nahezu jedes Unternehmen der Lebensmittelindustrie \u00fcber ein ERP (Enterprise-Resource-Planning) System, mit dem die unternehmensinternen Ressourcen rechtzeitig und bedarfsgerecht geplant und gesteuert werden. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Die ben\u00f6tigten Daten f\u00fcr ein optimiertes Lieferkettenmanagement sind also i.d.R. vorhanden. Sie m\u00fcssen im Prinzip nur zusammen und in Form gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n Vom kaufm\u00e4nnischen Bereich \u00fcber die Produktion bis hin zur Logistik: Mit dem Einzug von Industrie 4.0 bildet eine solche umfassende Datenerfassung und Vernetzung in allen Prozessen<\/a> den wohl gr\u00f6\u00dften Megatrend unserer Zeit f\u00fcr Lebensmittelhersteller. Die Erfassung und Nutzung von Prozessdaten durch integrierte Systeme und intelligente Auswertungssoftware er\u00f6ffnet enorme M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Lieferkettenmanagement z.B. eine umfangreiche Qualit\u00e4tskontrolle, eine verbesserte Produktionseffizienz und ein optimiertes R\u00fcckrufmanagement \u2013 und das speziell, wenn Track-and-Trace-Systeme zum Einsatz kommen. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n Daten werden w\u00e4hrend des gesamten Produktlebensweges gesammelt und in einer umfassenden Datenbank gespeichert. So kann am Ende jeder Datensatz einem individuellen QR-Code auf jeder Verpackung zugeordnet werden, um ein \u201aConnected Pack\u2018 [SIG] zu generieren<\/a>. L\u00f6sungen dieser Art helfen gerade Markenherstellern dabei, ihre Produkte vor F\u00e4lschungen zu sch\u00fctzen. Die individuelle Serialisierung jeder Verpackung dient dabei als eindeutiger Indikator f\u00fcr die Authentizit\u00e4t des Produkts \u2013 womit die L\u00fccke zwischen Lebensmittel- und Pharmaindustrie \u00fcbrigens wieder ein St\u00fcck kleiner wird. <\/p>\n\n\n\n Wie sich l\u00fcckenlose R\u00fcckverfolgbarkeit, Serialisierung individueller Produkteinheiten und vor allem h\u00f6chstm\u00f6gliche Lebensmittelsicherheit heutzutage generieren bzw. sicherstellen lassen, dar\u00fcber wird auch die kommende drinktec<\/a>, die Weltleitmesse der Getr\u00e4nke- und Liquid-Food-Industrie, informieren. Sie findet vom 13. bis 17. September 2021 in M\u00fcnchen statt. Sie wird einen komprimierten, aber umfassenden \u00dcberblick \u00fcber den Stand der Technik \u2013 auch besonders im Bereich von IT-L\u00f6sungen \u2013 bieten, die spezifisch f\u00fcr die Lebensmittelindustrie gedacht sind. <\/p>\nSo k\u00f6nnen Lebensmittelhersteller ihre Lieferkette managen <\/h2>\n\n\n\n
Lieferkettenmanagement: Digitale Technologien schaffen Transparenz <\/h2>\n\n\n\n
Megatrend: Vernetzung entlang der Supply Chain <\/h2>\n\n\n\n

drinktec 2021 <\/h2>\n\n\n\n