{"id":5346,"date":"2019-07-04T13:12:09","date_gmt":"2019-07-04T11:12:09","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=5346"},"modified":"2020-03-09T10:05:33","modified_gmt":"2020-03-09T09:05:33","slug":"heisser-trend-innovative-teegetraenke-am-zahn-der-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/alkoholfreie-getraenke\/heisser-trend-innovative-teegetraenke-am-zahn-der-zeit\/","title":{"rendered":"Hei\u00dfer Trend \u2013 innovative Teegetr\u00e4nke am Puls der Zeit"},"content":{"rendered":"\n

Nach Wasser ist Tee weltweit das beliebteste und am h\u00e4ufigsten konsumierte Getr\u00e4nk. Inzwischen genie\u00dfen Teegetr\u00e4nke oft sogar Kultstatus. So gibt es in L\u00e4ndern wie China, Japan, Tibet, aber auch in den Maghreb-Staaten sowie in Gro\u00dfbritannien eine jeweils eigenst\u00e4ndige, teils \u00fcber viele Generationen hinweg entwickelte Teekultur. Jedoch gibt sich vor allem die Zielgruppe der jungen Erwachsenen nicht mehr alleine mit Traditionellem zufrieden. Sie sucht nach neuen Tee-Erlebnissen, die idealerweise interessante Geschmackserlebnisse und funktionelle Vorteile in sich vereinen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Generell ist der Teemarkt ein Wachstumsmarkt. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Deutschen Teeverbandes, des Statistischen Bundesamtes sowie des International Tea Committee aus dem Jahr 2017. Bei einem globalen Wachstum von ca. vier Prozent wurde 2017 mit 5,7 Millionen Tonnen so viel Tee produziert wie nie zuvor. Die wichtigsten Erzeugerl\u00e4nder blieben der Reihenfolge nach China, Indien, Kenia, Sri Lanka und Indonesien. Sie produzierten rund 80 Prozent der weltweit verf\u00fcgbaren Menge. <\/p>\n\n\n\n

Ostfriesen + Teegetr\u00e4nke = unschlagbar<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Betrachtet man den\nTeekonsum innerhalb Europas, lag Gro\u00dfbritannien im L\u00e4ndervergleich mit einem\nPro-Kopf-Konsum von 187 Litern ganz vorne. Gefolgt von Irland mit 184 Litern,\nPolen mit 103 Litern, den Niederlanden mit 52 Litern, Schweden mit 36 Litern,\nTschechien mit 30 Litern und Deutschland mit 28 Litern. W\u00fcrde man die\nOstfriesen als eigenes Volk nehmen, liefen sie den Engl\u00e4ndern den Rang bei\nweitem ab. Jeder von ihnen konsumiert im Durchschnitt sagenhafte 300 Liter pro\nJahr. <\/p>\n\n\n\n

Ready-to-drink-Tee aus der Flasche kommt an<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
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In ganz Deutschland ist schwarzer Tee nach wie vor besonders beliebt. Das Verh\u00e4ltnis der Marktanteile von Schwarz- zu Gr\u00fcntee betr\u00e4gt 73 zu 27. Etwa 60 Prozent der deutschen Teetrinker konsumieren losen Tee. Auf den Teebeutel entfallen folglich 40 Prozent. Hoch im Kurs steht Bio-Tee<\/a>. Sein Gesamtverbrauch wuchs 2017 um knapp zwei Prozentpunkte auf gute neun Prozent.<\/p>\n\n\n\n

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Schon gewusst?<\/strong>
Tee ist in weiten Teilen der Welt nicht nur Konsumprodukt, sondern fester Teil der Kultur. So gibt es in Japan traditionsreiche Teezeremonien in eigens daf\u00fcr eingerichteten Teeraum. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Maximilian Wittig, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Teeverbandes, beschreibt j\u00fcngste Entwicklungstendenzen folgenderma\u00dfen: \u201eTee ist gefragter denn je. Aktuell, gerade bei der jungen Szene, besonders in Form von Ready-to-drink-Tee aus der Flasche. Das passt zum urbanen Lebensstil junger Menschen \u2013 ob zuhause, unterwegs, beim Sport oder beim Entspannen.\u201c <\/p>\n\n\n\n

Auch Kr\u00e4uter- und Fr\u00fcchtetee m\u00f6gen die Deutschen: 16,4 Milliarden Tassen tranken sie 2017 davon. Mit 51,3 Prozent lagen Tee-Mischungen dabei vorne. Tendenz steigend. Bei den Monosorten machten Pfefferminze, Fenchel und Kamille erwartungsgem\u00e4\u00df das Rennen.<\/p>\n\n\n\n

Teegetr\u00e4nke: F\u00fcnf Trends f\u00fcr 2019<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
\"Teegetr\u00e4nke:<\/figure>
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\u201eDie Verbraucher entwickeln ein wachsendes Interesse an innovativem Tee\u201c, best\u00e4tigt auch das Marktforschungsunternehmen Mintel, das f\u00fcr 2019 f\u00fcnf Teetrends<\/a> ermittelt hat. Wer sich von zuckerhaltigen Getr\u00e4nken oder gar Alkohol abwenden will, der konsumiert laut Mintel eher Teegetr\u00e4nke mit kr\u00e4ftigen Aromen. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise die aromatisierte Sorte Green Hills Rum und Honig aus Polen, ein Rooibos-Tee mit Rum- und Honiggeschmack, der frei von Alkohol und angereichert mit einer Mischung aus Zimt, Apfel, S\u00fc\u00dfholz und Sternanis ist. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n

Au\u00dferdem sieht das Marktforschungsunternehmen einen Trend hin zur Kombination von Tee- und Gem\u00fcsegenuss, den es thematisch unter \u201evegetarischer Revolution\u201c zusammenfasst. Beispiel hierf\u00fcr ist das spanische Produkt Pompadour Gem\u00fcse Mix Infusi\u00f3n de Verduras Relax, das Tomate mit Hagebutte, Apfel, Zwiebel, Basilikum, Zimt und Passionsblume kombiniert. Zeit zum Entspannen \u2013 ein weiterer Oberbegriff, der f\u00fcr Teegenuss 2019 stehen soll. Hier sieht Mintel Fabindia Organics Bio Tulsi Honig Kamilletee aus Indien beispielgebend. Bei diesem Produkt steht nicht nur Kamille f\u00fcr entspannende Eigenschaften. Auch Basilikum (Tulsi) als Teil der traditionellen ayurvedischen Medizin gilt als stressl\u00f6send. <\/p>\n\n\n\n

Ebenso prognostiziert\nder Marktforscher einen Run in Richtung Kraft-Tees, die nat\u00fcrliche funktionelle\nInhaltsstoffe mit zus\u00e4tzlichen N\u00e4hrstoffen kombinieren. Beispielsweise Lipton\nDaily Boost Gr\u00fcner Tee mit Ingwer, Zitronenverbene und Kurkuma. Der letztgenannte\nMintel-Teetrend geht auf den gesunden Darm ein. Cofco Chinatea Pro Tee aus\nMalaysia bietet hier zum Beispiel einen Ansatz. Er ist dunkel und fermentiert.\nZum Altern wird er in Ziegel oder Kuchen gepresst. Das Produkt soll dabei\nhelfen, Blutfettwerte zu reduzieren, die Verdauung zu verbessern und die\nGewichtsabnahme zu f\u00f6rdern. Teegetr\u00e4nke, die\ngenannten Trends Folge leisten, gibt es mittlerweile zahlreiche. Zum Beispiel\nbrachte Carpe Diem, \u00d6sterreich, neben seiner Kombucha-Teegetr\u00e4nke sowie Matcha\nSparkling Green Tea und Hibiskus Sparkling Tea k\u00fcrzlich die neue Version\nKurkuma Sparkling White Tea auf den Markt, die den Trend zum angesagten Gew\u00fcrz\nKurkuma aufgreift. <\/p>\n\n\n\n

K\u00e4setee dient der Selbstdarstellung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
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Ebenfalls interessant: Neben den genannten Mintel-Trends bedient HeyTea auf dem chinesischen Markt<\/a> noch einen ganz anderen Wunsch der Millennials, und zwar den, mit Tee ein Statusobjekt zu konsumieren. Gr\u00fcnder Nie Yunchen hat es geschafft, dass wohlhabende junge Chinesen gewillt sind, f\u00fcr die von ihm verkauften Teegetr\u00e4nke mit einer dicken Schicht salzigem Frischk\u00e4se obendrauf lange vor den HeyTea-Filialen anzustehen. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Wussten Sie, dass Schwarz- und Gr\u00fcntee auch als „echter Tee“ bezeichnet werden? Das r\u00fchrt daher, dass diese beiden Sorten aus Teilen der Teepflanze gewonnen werden. Andere Tees werden meist aus Kr\u00e4uteraufg\u00fcssen hergestellt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n

Und zwar nicht nur wegen des besonderen Teegenusses, sondern auch, um ein Selfie von sich mit einem Becher K\u00e4setee zu machen. Den gibt es als gr\u00fcnen und schwarzen Tee, Oolong- oder Fr\u00fcchtetee. Wer m\u00f6chte, der erh\u00e4lt frisches Obst dazu. An der Kreation neuer Ideen wird bei HeyTea gearbeitet. Mittlerweile gibt es mehr als 170 HeyTea-Stores in China und bereits zwei in Singapur und drei in Hong Kong. \u201eHeyTea soll Tee in der jungen Generation wieder cool machen\u201c, zitiert der Spiegel den Gr\u00fcnder, der den Nerv der Tee-Zeit scheinbar getroffen hat.<\/p>\n\n\n\n

Die Verpackung passt sich an<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Diesen zu treffen ist\nauch das Anliegen einiger Verpackungshersteller. Untersuchungen haben ergeben,\ndass die Verbrauchernachfrage nach warmen Getr\u00e4nken steigt, die unterwegs\nkonsumiert werden k\u00f6nnen. Vor allem in Asien. So entwickelte SIG \u2013 wie bereits\nberichtet \u2013 beispielsweise die neue aseptische Mikrowellen-Kartonverpackung\nHeat & Go, die laut Herstellerangaben einen sehr guten Produktschutz\nbietet, auf Standard-F\u00fcllmaschinen abgef\u00fcllt werden kann und sich bis zu 60 \u00b0C\nerhitzen l\u00e4sst. Als erster Anwender hat die s\u00fcdkoreanische Seoul Dairy\nCooperative ihre Achimae Sojamilch in dieser Verpackung in den Markt gebracht.\nDer schwedische Verpackungshersteller Ecolean produziert dagegen\nleichtgewichtige Air Aseptic-Beutel, die sich ebenfalls in der Mikrowelle\nerhitzen lassen. SQZ, ein etabliertes chinesisches Lebensmittelunternehmen,\nentschied sich f\u00fcr den Einsatz dieser Verpackungen unter anderem f\u00fcr sein\nIngwerteegetr\u00e4nk. <\/p>\n\n\n\n

\"Der
\u00a9 pexels.com \/ freestocks.org<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Ungew\u00f6hnliche Tee-Kreationen mit weiterem Wachstumspotenzial<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Ob unterschiedliche Varianten an Teegetr\u00e4nken oder innovative Teeverpackungen \u2013 der Markt verspricht, auch k\u00fcnftig Spannung. Vor allem die junge Szene wird Experten zufolge ungew\u00f6hnlichen Kreationen gegen\u00fcber offen und h\u00f6chst probierfreudig bleiben. Umso besser also, wenn neue Entwicklungen Aspekten wie Nachhaltigkeit, Bio, funktionellen Inhaltsstoffen bzw. gesundheitlichem Nutzen Rechnung tragen. Und auch, wenn sie sich \u2013 wie im Fall von HeyTea \u2013 als eine Art Statussymbol pr\u00e4sentieren und dabei behilflich sind, den individuellen Lebensstil nach au\u00dfen zu tragen. <\/p>\n