{"id":3273,"date":"2018-03-06T10:50:11","date_gmt":"2018-03-06T09:50:11","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=3273"},"modified":"2018-08-22T15:03:56","modified_gmt":"2018-08-22T13:03:56","slug":"getraenkeindustrie-und-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/marketing\/getraenkeindustrie-und-sport\/","title":{"rendered":"Getr\u00e4nkeindustrie und Sportmarketing – das ideale Duo"},"content":{"rendered":"

2018 ist das Jahr der gro\u00dfen internationalen Sportturniere. Nach der Handball-WM und den olympischen Winterspielen steht die Fu\u00dfball-WM in Russland vor der T\u00fcr. Ab Mitte Juni warten 64 Spiele weltweit auf die Fans – die Gelegenheit f\u00fcr die Getr\u00e4nkeindustrie. Schlie\u00dflich bieten Gro\u00dfereignisse dieser Art eine betr\u00e4chtliche Gelegenheit f\u00fcr reichweitenstarke Marketingma\u00dfnahmen. Fu\u00dfball gilt, schon allein aufgrund der \u00e4u\u00dferst breiten altersklassen\u00fcbergreifenden Zielgruppe, per se als attraktives Werbeumfeld f\u00fcr die Getr\u00e4nkeindustrie. Fest steht: Die Branche kann von sportlichen Gro\u00dfereignissen signifikant profitieren.<\/strong><\/p>\n


\nBereits ohne Werbung sorgt die Fu\u00dfball-WM offenbar f\u00fcr einen boomenden Absatz von Bier. Aber auch zu alkoholfreien Softdrinks greifen Fans gerne. Ob zuhause oder beim Public Viewing: Getr\u00e4nke geh\u00f6ren bei den Fans obligatorisch zum Spielerlebnis. So wurde im Juni 2014 durch den WM-Start in Brasilien alleine in Deutschland 14 Prozent mehr Bier abgesetzt als im Juni 2013. Das gesamte erste Halbjahr betrachtet, war der Absatz 4,4 Prozent h\u00f6her als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch Biermischgetr\u00e4nke waren \u00fcberaus beliebt. Hiervon wurden im Juni 2014 \u00fcber 125.000 Hektoliter mehr abgesetzt, als im Juni des Vorjahres, eine Steigerung von knapp 27 Prozent. Dass ab 2026 laut FIFA die WM auf 48 Teams aufgestockt wird, hat zwar durchaus f\u00fcr kritische Stimmen gesorgt. F\u00fcr die Getr\u00e4nkeindustrie allerdings bedeutet ein mehr an Matches und teilnehmenden Nationalit\u00e4ten jedoch eine Chance auf mehr Absatz, da sich automatisch die Anzahl an potenziellen Zuschauern und Kunden erh\u00f6ht.<\/p>\n

Auch Nicht-FIFA-Partnern stehen kreative Gestaltungsr\u00e4ume offen<\/strong><\/h2>\n

Die Crux: Bei spezifischen Marketingma\u00dfnahmen im Rahmen der WM ist genau auf die strengen Vorgaben der FIFA zu achten. Der Weltfu\u00dfballverband sch\u00fctzt die Nutzungsm\u00f6glichkeiten rundum stark. Insbesondere das offizielle WM-Logo, der Veranstaltungsbegriff, der WM-Pokal, das Maskottchen, aber auch der Spielplan sind markenrechtlich gesch\u00fctzt und ihre Verwendung bedarf einer Genehmigung. Nat\u00fcrlich steht kreativen Marketingideen mittels allgemeiner Fu\u00dfballmotive oder -spr\u00fcche trotzdem nichts im Weg. Allerdings ist es angebracht, die Regeln genau zu beachten. Die FIFA kennt da keinen Spa\u00df: Die offiziellen Partner und Sponsoren nehmen f\u00fcr ihre Werberechte viel Geld in die Hand. Die Getr\u00e4nkebranche ist aktuell mit Budweiser und Coca-Cola vertreten. Doch nutzen eben auch Nicht-Sponsoren die WM. So hat PepsiCo<\/a> 2014 eine Kampagne rund um Lionel Messi und weitere Fu\u00dfballgr\u00f6\u00dfen pr\u00e4sentiert, die in rund hundert L\u00e4ndern lief – gedreht im damaligen Gastgeberland Brasilien. Doch auch viele kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen aus der Getr\u00e4nkeindustrie bewiesen Fantasie und lancierten gelungene Kampagnen, von TV-Spots \u00fcber kreative Getr\u00e4nkebenennungen bis hin zu Sammler-Kronkorken oder Point-of-Sale-Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n

Digitale Kampagnen als Must-Have f\u00fcr die Getr\u00e4nkeindustrie<\/strong><\/h2>\n

Um Sport-Ereignisse heute optimal als Plattform zu nutzen und damit Kunden und Fans nachhaltig zu begeistern, muss die Getr\u00e4nkebranche digitale Inhalte<\/a> mit der entsprechenden realen Erlebniswelt verkn\u00fcpfen. So hatte sich Budweiser, bereits 2014 offizieller Sponsor der Fu\u00dfball-WM, auf die Nutzer mobiler Endger\u00e4te eingespielt. Per Twitter Cards konnten die Fans f\u00fcr ihre beliebtesten Spieler abstimmen. Ein Novum im digitalen Bereich boten die diesj\u00e4hrigen olympischen Winterspiele. Um die junge Generation – die viele Inhalte abseits des klassischen TV-Konsums konsumiert – vermehrt zu erreichen, haben die Discovery-Tochter Eurosport und Snap eine Werbepartnerschaft geschlossen. Hier stand vor allem die \u00dcbertragung j\u00fcngerer Trendsportarten im Fokus, samt Blicken hinter die Kulissen, digitalen Features und Kooperationen mit Influencern.<\/p>\n

Sportmarketing: Gezielt die ganze Klaviatur bespielen<\/strong><\/h2>\n

Doch Sportumfelder stehen auch jenseits der Gro\u00dfereignisse f\u00fcr die Getr\u00e4nkebranche hoch im Kurs. So ist der thail\u00e4ndische Energydrink-Hersteller Carabao, mit dem Ziel, international Aufmerksamkeit zu erlangen, seit einigen Jahren einer der Hauptsponsoren beim Chelsea F.C.. Aber nicht nur der K\u00f6nig Fu\u00dfball verspricht Erfolg. Auch mit Randsportarten und Breitensport kann die Getr\u00e4nkeindustrie dank des Internets ihre Kunden bestens erreichen. Millionen von Usern besuchen monatlich digitale Angebote rund um den Sport. Ob Videowerbung, das Sponsoring einzelner Sport-Arten oder die direkte Zusammenarbeit mit einzelnen Sportlern – die M\u00f6glichkeiten sind immens. Sportmarketing existiert auf allen Ebenen. Die Kunst ist die gelungene Auswahl. Unz\u00e4hlige Menschen interessieren sich f\u00fcr Sport, etliche sind sogar selbst aktiv. Jedoch gilt generell: Aber auch Sportmarketing funktioniert nicht nach dem Gie\u00dfkannenprinzip und kann nur als Teil eines stimmigen Gesamtmarketingkonzeptes nachhaltig gelingen.<\/p>\n