{"id":3233,"date":"2018-02-07T09:07:58","date_gmt":"2018-02-07T08:07:58","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=3233"},"modified":"2018-08-23T10:38:53","modified_gmt":"2018-08-23T08:38:53","slug":"clean-label-weltweit-auf-dem-vormarsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/marketing\/clean-label-weltweit-auf-dem-vormarsch\/","title":{"rendered":"Clean Label \u2013 Trend weltweit auf dem Vormarsch"},"content":{"rendered":"

Verbraucher handeln zunehmend bewusster. Das gilt auch f\u00fcr den eigenen Nahrungsmittel- und Getr\u00e4nkekonsum. Getr\u00e4nke mit nat\u00fcrlichen Inhaltsstoffen erfreuen sich deshalb weltweit einer starken Nachfrage \u2013 Tendenz steigend. Immer h\u00e4ufiger sch\u00e4tzen Verbraucher bestimmte Zusatzstoffe als ungesund ein oder lehnen sie aus ethischen Gr\u00fcnden ab. Produkte mit sogenanntem Clean Label verzichten auf genau diese oder schr\u00e4nken ihren Gebrauch in der Rezeptur ein. Ob \u201eohne Konservierungsstoffe\u201c, \u201eohne k\u00fcnstliche Aromen\u201c oder \u201ezuckerfrei\u201c \u2013 auch geschicktes Marketing setzt gekonnt auf die vom Verbraucher so gesch\u00e4tzten Hinweise. <\/strong><\/p>\n

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Klare Verh\u00e4ltnisse liegen im Trend. Auch auf Verpackungen. Laut dem Marktforschungsinstitut Innova Market Insights<\/a> sind \u201ebewusste Entscheidungen\u201c 2018 der wichtigste Treiber bei Nahrungsmitteln. So sagen sieben von zehn Kunden in den USA und Gro\u00dfbritannien, dass sie die Zutatenliste auf Lebensmitteln kennen und verstehen m\u00f6chten. Inzwischen sind Konsumenten bei der Wahl ihrer Lebensmittel vorsichtiger geworden. Unverst\u00e4ndliche Bezeichnungen finden sie verwirrend und halten sie vom Kauf ab. Gut f\u00fcr den Begriff Clean Label, der in der Getr\u00e4nkeindustrie und damit auch im Marketing<\/a> zu einem immer bedeutenderen Wirkungsfeld wird. Diese Entwicklung wird durch den anhaltenden Trend<\/a> \u201eNat\u00fcrlichkeit\u201c und damit einhergehend mit dem Wunsch nach einer gesunden Ern\u00e4hrung \u2013 Stichwort Bio- und Regionalboom \u2013 nochmals verst\u00e4rkt.<\/p>\n

Clean Label erf\u00fcllt Verbraucherw\u00fcnsche<\/strong><\/h2>\n

In puncto verantwortungsvolle Lebensmittelauswahl sind Verbraucher bewusster denn je. Sie wollen genau wissen, was sie zu sich nehmen. Ein Clean Label l\u00e4sst sie auf den ersten Blick erkennen, ob sie das passende Produkt in der Hand halten. Den Forschungsdaten von Innova Market Insights zufolge liest jeder zweite Amerikaner, Deutsche und Brite regelm\u00e4\u00dfig die Zutatenliste. Klare Herstellerhinweise am Regal k\u00f6nnen sich also bezahlt machen.<\/p>\n

Zauberwort Transparenz<\/strong><\/h2>\n

Im Bericht von Mintel<\/a> haben sich \u201eradikale Offenheit\u201c und \u201eSelbstf\u00fcrsorge\u201c als zwei von f\u00fcnf Toptrends herauskristallisiert, die den globalen Markt f\u00fcr Getr\u00e4nke und Lebensmittel 2018 beeinflussen werden. Faktor Selbstf\u00fcrsorge: Hier sucht der Verbraucher gezielt Getr\u00e4nke, die seinen Erwartungen bez\u00fcglich N\u00e4hrstoffen und Wohlbefinden entsprechen und voll befriedigen. Bestimmte Inhaltsstoffe, die nicht zur eigenen Definition von Wohlergehen beitragen, fallen bei ihm durchs Raster. Die Erwartungen der Verbraucher an die Nahrungsmittelindustrie steigen auch bez\u00fcglich vollst\u00e4ndiger Transparenz. Ein inzwischen weit verbreitetes Misstrauen in der Bev\u00f6lkerung, so Mintel, sorge daf\u00fcr, dass Hersteller ihre Produktionsprozesse, Zutaten und auch Lieferketten komplett offenlegen (m\u00fcssen). So werde die n\u00e4chste Welle von \u201eClean Label\u201c von der Industrie einfordern, Transparenz und R\u00fcckverfolgbarkeit zum Standard zu machen. Zentrale Punkte, die bei Transparenz im Vordergrund stehen werden: Nat\u00fcrlichkeit und Herkunft der Produkte.<\/p>\n

Der kritische Blick des Verbrauchers ver\u00e4ndert die Getr\u00e4nke-Zutatenliste<\/strong><\/h2>\n

Konsumenten wenden sich in \u201eClean Label\u201c-Zeiten auch vermehrt von Etiketten ab, die lange, unverst\u00e4ndliche Begriffe beinhalten. Das hat wiederum zur Folge, dass die Getr\u00e4nkeindustrie nach nat\u00fcrlicheren, Label konformeren Alternativen Ausschau h\u00e4lt. So verzichten Hersteller zunehmend auf chemisch klingende k\u00fcnstliche Farb- und Konservierungsstoffe, Aromen oder Geschmacksverst\u00e4rker auf dem Etikett. Auch der Verzicht auf Zutaten wie Zucker oder Fett dienen diesem Zweck. Eine andere Variante ist, den Fokus auf die wenigen Zutaten zu beschr\u00e4nken, die tats\u00e4chlich im Getr\u00e4nk enthalten sind. Verbraucher lassen sich gerne von positiven Kennzeichnungen wie \u201eHergestellt mit nur drei Zutaten\u201c begeistern. Weniger kann eben auch manchmal mehr sein.<\/p>\n

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