{"id":3166,"date":"2017-12-22T13:19:31","date_gmt":"2017-12-22T12:19:31","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=3166"},"modified":"2018-05-24T15:19:27","modified_gmt":"2018-05-24T13:19:27","slug":"hobbybrauer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/bier\/hobbybrauer\/","title":{"rendered":"8 hei\u00dfe Tipps f\u00fcr Hobbybrauer"},"content":{"rendered":"
F\u00fcr das eigene Bier brauchen Hobbybrauer neben dem richtigen Equipment vor allem ausreichend Fachwissen sowie ein Qu\u00e4ntchen Mut. Mit diesen Tipps kann fast nichts mehr schiefgehen.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n Seit immer mehr Individualisten die Lust am Bier entdeckten, ist der Trend zum Hobbybrauen <\/a>weltweit ungebrochen. \u201eDo it yourself\u201c lautet das Motto vieler Bierliebhaber, die in ihren K\u00fcchen, Garagen oder Waschkellern teilweise ganz ungew\u00f6hnliche Sude kreieren. Umso mehr sind Einkocher, Mini-Braukessel und G\u00e4r-Eimer derzeit die Renner in jedem Homebrew-Shop. Internet-Foren f\u00fcr Nachwuchsbrauer erzielen immer neue Mitgliederrekorde und auch die Braukurse boomen. Zus\u00e4tzlichen Ansporn geben inzwischen auch rund um den Globus zahlreiche Wettbewerbe nur f\u00fcr die Kreationen von Freizeitbrauern. Doch der Prozess, bis das eigene Bier bei ansprechender Qualit\u00e4t ins Glas kommt, ist komplizierter als man denkt. Hier kommen acht n\u00fctzliche Tipps:<\/p>\n Durch das wachsende Interesse am Heimbrauen, gibt es inzwischen auch immer mehr B\u00fccher zum Thema. Jeder Neuling sollte sich vor dem ersten Sud passende Literatur zulegen, in die Materie einlesen und sich die wichtigsten Schritte merken. Diese Werke eignen sich beispielsweise als Starter: \u201eCraft Bier einfach selber brauen\u201c von Ferdinand Laudage, \u201eBier selbst gebraut\u201c von Klaus Kling oder \u201eBier brauen \u2013 Handbuch f\u00fcr den Heimbrauer\u201c von Richard Lehrl.<\/p>\n Jeder Sud, ganz egal welche Menge, muss rechtlich gesehen dem Zollamt gemeldet werden. Denn die Produktion von Bier ist hierzulande steuerpflichtig. Ein Hobbybrauer darf aber bis zu zwei Hektoliter (200 Liter) pro Jahr herstellen, ohne Biersteuer zu zahlen. Allerdings ist das Bier auch nur f\u00fcr den Eigenkonsum erlaubt. Wer also sein eigenes Bier brauen will, muss dem Hauptzollamt folgendes mitteilen bevor der Kessel angeheizt wird: Datum, Herstellungsort und voraussichtliche Menge. Mehr dazu unter www.zoll.de<\/a>.<\/p>\n Wer sein eigenes Bier produzieren m\u00f6chte, braucht auf jeden Fall die richtigen Utensilien. Dabei sollte sich jeder vorher \u00fcber die Investition Gedanken machen, da die Preisunterschiede je nach Ausr\u00fcstung gewaltig variieren. Inzwischen gibt es jedoch viele Brau-Sets wie etwa das Baukasten-System namens \u201eDas Bier\u201c, das \u201eBrauf\u00e4sschen\u201c oder das Kit von \u201eDein Brauwerk\u201c, bei denen der Prozess deutlich vereinfacht wurde. Doch f\u00fcr alle die wirklich selbst produzieren m\u00f6chten, bieten sich eigentlich nur richtige T\u00f6pfe an. Hier gibt es inzwischen eine ungeheure Vielfalt an M\u00f6glichkeiten, vom 30-Liter-Einkocher \u00fcber professionelle Kessel. Am bekanntesten sind hier etwa die Marken Speidel, Blichmann aber auch \u201eHopfensau\u201c und \u201eBraueule\u201c oder die Ausr\u00fcstung von \u201eBrewpaganda\u201c. Online-Preisvergleiche sind empfehlenswert.<\/p>\n Einfach drauflos brauen ist absolut sinnlos. Jeder Hobbybrauer sollte sich vorher \u00fcberlegen, was er denn eigentlich brauen m\u00f6chte: Welche Biertypologie, mit welchem Alkoholgehalt und in welcher Geschmacksrichtung. Aber keine Angst: Von Helles, Pils und Wei\u00dfbier \u00fcber India Pale Ale, Stout oder Porter ist alles auch zuhause m\u00f6glich. Auf Plattformen wie hobbybrauer.de oder in der Fachliteratur finden Freizeitbrauer unterschiedliche Rezepte und Tipps zur Erstellung eines eigenen Sudes<\/p>\n Wer ein gutes und aromatisches Bier brauen will, der sollte nur die besten Rohstoffe verwenden und keinesfalls daran sparen. Auf speziellen Webseiten wie \u201eHopfen und mehr\u201c, \u201eAmihopfen\u201c, \u201eHobbybrauerversand\u201c oder \u201eWeyermann\u201c k\u00f6nnen Hausbrauer ihre ben\u00f6tigten Zutaten bestellen. Und wenn man ein wirklich geschmackvolles Bier m\u00f6chte, von den Lieblingszutaten immer ein wenig mehr in den Kessel packen, als die g\u00e4ngigen Rezepte es empfehlen.<\/p>\n Um Infektionen im Bier zu vermeiden, sollte unbedingt w\u00e4hrend des ganzen Prozesses sauber gearbeitet werden. Es empfiehlt sich Kessel, Kochl\u00f6ffel, Flaschen und alle anderen Ger\u00e4te vorher gr\u00fcndlich mit kochendem Wasser zu reinigen und auch w\u00e4hrend des Brauvorganges auf absolute Reinlichkeit achten.<\/p>\n F\u00fcr alle, die zum ersten Mal brauen: Ein Brautag ist zeitaufwendig. Was Hobbybrauer also unbedingt neben Lust am eigenen Produkt mitbringen sollten, ist viel Zeit und vor allem Geduld. Es hat schon seinen Sinn, dass l\u00e4ngere Rasten einzuhalten sind, gel\u00e4utert und der Hopfen l\u00e4ngere Zeit gekocht werden muss.<\/p>\n Um noch mehr Spa\u00df am Brautag zu erleben, r\u00fchrt man am besten nicht allein im Kessel, sondern l\u00e4dt sich Freunde oder Familie ein. Und nicht zu vergessen: Es sollte ausreichend Bier im K\u00fchlschrank stehen \u2013 andere Sorten dienen schlie\u00dflich als st\u00e4ndige Inspirationsquelle und mit einem kleinen Schluck zwischendurch steigert sich die Freude am handwerklichen Brauen.<\/p>\n Wir w\u00fcnschen viel Erfolg beim Kreativ-Brauen!<\/p>\n1. Hobbybrauer-Literatur<\/strong><\/h2>\n
2. Biersteuer<\/strong><\/h2>\n
3. Equipment<\/strong><\/h2>\n
4. Rezept<\/strong><\/h2>\n
5. Zutaten<\/strong><\/h2>\n
6. Reinheit<\/strong><\/h2>\n
7. Tagesaufgabe<\/strong><\/h2>\n
8. Vergn\u00fcgen<\/strong><\/h2>\n