{"id":2884,"date":"2017-09-29T14:14:11","date_gmt":"2017-09-29T12:14:11","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=2884"},"modified":"2018-09-17T15:01:25","modified_gmt":"2018-09-17T13:01:25","slug":"interview-petra-westphal-wechsel-projektleitung-drinktec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/drinktec-insights\/interview-petra-westphal-wechsel-projektleitung-drinktec\/","title":{"rendered":"Interview mit Petra Westphal zum Wechsel in der Projektleitung der drinktec"},"content":{"rendered":"

Frau Westphal, in der Branche werden Sie gerne als \u201eMiss drinktec\u201c bezeichnet. Ihr Name steht quasi f\u00fcr die Weltleitmesse der Branche. Umso gr\u00f6\u00dfer war die Verwunderung \u00fcber die Meldung, Sie w\u00fcrden die Projektleitung abgeben.<\/strong><\/p>\n

\u201eAuf der drinktec wurde ich oft darauf angesprochen, da gab es wohl das eine oder andere Missverst\u00e4ndnis. Tats\u00e4chlich ist es so, dass Markus Kosak, der bisher f\u00fcr die Auslandsprojekte der drinktec zust\u00e4ndig war, k\u00fcnftig als Projektleiter der drinktec fungieren wird. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich komplett von der drinktec zur\u00fcck ziehe.\u201c<\/em><\/p>\n

Sondern?<\/strong><\/p>\n

\u201eAls Projektgruppenleiterin, die ich ja bisher schon war, bin ich weiterhin f\u00fcr die drinktec verantwortlich. Aber eben nicht nur f\u00fcr die drinktec, sondern f\u00fcr das gesamte Cluster Getr\u00e4nke- und Lebensmittelindustrie, das unsere Auslandsprojekte, also die China Brew China Beverage, die drink technology India sowie die food & drink technoloy Africa, mit einschlie\u00dft. Hinzu kommt noch das Cluster Forstwirtschaft mit der Messe INTERFORST. Die Projektgruppe umfasst insgesamt sechs Messen, das komplette Team besteht aus zehn Personen, mich eingerechnet.\u201c<\/em><\/p>\n

Wie sieht Ihre Arbeit als Projektgruppenleiterin aus?<\/strong><\/p>\n

\u201eDie ist sehr vielf\u00e4ltig. An vorderster Stelle steht sicher die strategische Weiterentwicklung unserer Messen. Ein gutes Beispiel hierf\u00fcr ist die Einbindung der SIMEI in die drinktec. Hinter den Kulissen haben wir dar\u00fcber jahrelang verhandelt. Generell nehmen der Aufbau und die Pflege von Partnerschaften und Kooperationen viel Zeit ein. Das gilt auch f\u00fcr die Internationalisierung bestehender Projekte. Hier haben wir es geschafft, dass die drinktec mit ihren Auslandprojekten in allen wichtigen M\u00e4rkten pr\u00e4sent ist. Zu alledem f\u00e4llt nat\u00fcrlich auch die Personalf\u00fchrung in meine Zust\u00e4ndigkeit.\u201c <\/em><\/p>\n

Wieso geben Sie ausgerechnet die Projektleitung der drinktec ab, wo Sie doch als \u201eMiss drinktec\u201c das Gesicht der drinktec sind? <\/strong><\/p>\n

\u201eDas mit der \u00b4Miss drinktec\u00b4 kam nicht von ungef\u00e4hr. Ich war 14 Jahre Projektleiterin und wurde nach all den Jahren in der Branche irgendwann so genannt. Ich betrachte es auch als gro\u00dfes Kompliment, dass man mich so mit der drinktec identifiziert. Zuletzt hat sich aber gezeigt, dass man neben der Leitung einer Projektgruppe mit ihren vielf\u00e4ltigen Aufgaben und Anforderungen nicht auch noch die Projektleitung einer Weltleitmesse \u00fcbernehmen kann – das ist in Zeiten, wo die Herausforderungen immer gr\u00f6\u00dfer und komplexer werden, einfach nicht darstellbar und wird der drinktec auch nicht gerecht. Der Anspruch an eine Weltleitmesse ist ja extrem hoch, da braucht es eine eigene Leitung, die zu 100 Prozent f\u00fcr die drinktec da ist. De facto war es ja in den vergangenen zwei, drei Jahren schon so, dass ich zwar das Gesicht der drinktec war, mich aber um die operativen Dinge nicht mehr im Detail gek\u00fcmmert habe. Das hat meine Kollegin Christina Maier getan, die ja bisher schon als stellvertretende Projektleiterin fungierte. Da sie aber die Messe M\u00fcnchen aus privaten Gr\u00fcnden verl\u00e4sst, mussten wir uns neu aufstellen.\u201c<\/em><\/p>\n

Wie wird Markus Kosak die Rolle als Projektleiter der drinktec ausf\u00fcllen?<\/strong><\/p>\n

\u201eEr wird einen sehr guten Job machen. Markus Kosak ist ein ausgewiesener Experte im Messemanagement. Er arbeitet seit zw\u00f6lf Jahren f\u00fcr die Messe M\u00fcnchen und betreut seit zehn Jahren die Auslandsmessen der drinktec, also die drinktec weltweit. K\u00fcnftig wird er die drinktec in M\u00fcnchen steuern und weiter entwickeln, so wie das zuletzt Christina Maier getan hat. Wie gesagt: \u00a0Die Herausforderungen werden ja nicht weniger, wenn ich alleine an die SIMEI@drinktec denke. Da braucht es jemanden, der das Tagegesch\u00e4ft kennt und auch strategisch denkt. Dabei arbeitet Markus Kosak nat\u00fcrlich in enger Abstimmung mit mir, denn ich bin seine Vorgesetzte und trage ja, wie bereits erl\u00e4utert, nach wie vor Verantwortung f\u00fcr das gesamte Cluster, also auch f\u00fcr die drinktec selbst.\u201c \u00a0<\/em><\/p>\n

Wer wird k\u00fcnftig das Gesicht der drinktec sein?<\/strong>\u00a0<\/em><\/p>\n

\u201eMarkus Kosak hat seinen neuen Job gerade erst angetreten, er muss und soll sich erst mal in seine neue Rolle hinein finden. Was mich angeht: Nat\u00fcrlich werde ich auch k\u00fcnftig als Repr\u00e4sentantin der drinktec in Erscheinung treten, wenn auch nicht mehr ganz so oft und offensiv wie bisher. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich nach wie vor als Ansprechpartnerin f\u00fcr unsere Kunden zur Verf\u00fcgung stehe, sofern das gew\u00fcnscht wird. Den Hut als Projektleiter hat aber Markus Kosak auf.\u201c<\/em><\/p>\n