{"id":2854,"date":"2017-09-22T10:47:56","date_gmt":"2017-09-22T08:47:56","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=2854"},"modified":"2019-10-24T09:58:07","modified_gmt":"2019-10-24T07:58:07","slug":"trend-zu-jedem-bier-das-richtige-glas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/bier\/trend-zu-jedem-bier-das-richtige-glas\/","title":{"rendered":"Trend: Zu jedem Bier das richtige Glas"},"content":{"rendered":"
Von der wachsenden Vielfalt neuer Bierstile partizipiert auch die Branche der Trinkglashersteller. Noch nie gab es ein gr\u00f6\u00dferes Angebot auf der drinktec als in diesem Jahr. Viele Hersteller warteten mit ungew\u00f6hnlichen Design-Innovationen auf und setzten damit neue Trends.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n Glasdesigner und Glashersteller erleben derzeit einen \u00fcberraschenden Hype. Vor allem die Craft Beer Branche bietet mit ihrer neuen Vielfalt f\u00fcr alle Marktteilnehmer alternative Spielfelder. Genauso wie edler Wein in passenden Gef\u00e4\u00dfen serviert und genossen wird, sollte dies heute auch f\u00fcr India Pale Ale, Red Ale, Geuze, Stout & Co. gelten. Bierprofis wissen seit langem, dass neben dem Handwerk des Brauers auch ein ideales Glas zum perfekten Genuss geh\u00f6rt.<\/p>\n Traditionelle Biergl\u00e4ser sind zwar nach wie vor beliebt und weit verbreitet, doch Glas ist eben nicht gleich Glas. Jeder einzelne Bierstil entfaltet sein komplettes Aromaspektrum nur unter optimalen Rahmenbedingungen. Dabei beeinflusst die Form des Trinkgef\u00e4\u00dfes ganz stark Optik, Duft und Geschmack des Inhalts. Auf die neuen Anforderungen haben inzwischen auch Hersteller und Handel reagiert. Als einer der Vorreiter f\u00fcr den aktuellen Glas-Trend gilt die Firma Sahm mit Hauptsitz im rheinland-pf\u00e4lzischen H\u00f6hr-Grenzhausen. Mehr als 400 verschiedene Formen hat das Unternehmen inzwischen im Portfolio. Auf der drinktec stellte das Sahm-Team eine riesige Auswahl davon vor. Vom neu geformten Wei\u00dfbierglas \u00fcber elegante Pilsstangen bis hin zu Fangl\u00e4sern in Fu\u00dfballform pr\u00e4sentierten die Westerw\u00e4lder insbesondere auch Gl\u00e4ser f\u00fcr die neuen Craft Beer Typen. Tobias Klein, Marketingleiter bei Sahm bekr\u00e4ftigt, dass immer mehr Genie\u00dfer speziellen Wert auf das richtige Glas legen: \u201eDurch die Craft Beer Szene<\/a> hat die Bandbreite der Gl\u00e4ser deutlich zugenommen, schlie\u00dflich macht die richtige Form auch sensorisch viel f\u00fcr den Geschmack aus\u201c.<\/p>\n Sahm-Entwickler und Craft-Brauer stehen im permanenten Kontakt, tauschen W\u00fcnsche und Vorstellungen zu den Biertypen aus. Als Klassiker f\u00fcr Degustationen mit neuen Hopfens\u00e4ften gilt das inzwischen weitverbreitete Sensorikglas. Daf\u00fcr gewann Sahm den \u201eRed Dot Design Award\u201c sowie den \u201eGerman Design Award\u201c.<\/p>\n Wert auf multisensorische Wahrnehmung beim Biergenuss legt auch die Firma Rastal: Gegr\u00fcndet von einem Familienmitglied der Sahms spezialisiert sich Rastal auf Marken-Exklusivgl\u00e4ser. Mit Bitburger, dem Nachbar aus der Eifel, hat Rastal dies erstmals f\u00fcr den Bitburger-Pokal umgesetzt. Dabei arbeiteten Rastal und der f\u00fchrende Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen f\u00fcr Food und Getr\u00e4nke D\u00f6hler GmbH gemeinsam an der perfekten Form f\u00fcr den idealen Biergenuss<\/a>. Das neuartige Testdesign \u201eMulti-Sensory Revolution\u201c der beiden Unternehmen macht es m\u00f6glich, objektive und professionelle Daten \u00fcber das sensorische Empfinden des Konsumenten festzustellen.<\/p>\n Der Tipp vom Biersommelier: F\u00fcr Biere mit wenig Kohlens\u00e4ure eignen sich spezielle Gl\u00e4ser, die sich nach oben verj\u00fcngen und sich dadurch auf das Aroma konzentrieren. Das kann beispielsweise eine sogenannte \u201eTulpe\u201c sein, die sich f\u00fcr viele Typologien wie Pilsner oder belgische Ales eignet. F\u00fcr Sorten wie Wei\u00dfbier empfiehlt sich ein Glas, das sich nach oben hin \u00f6ffnet. Das beg\u00fcnstigt die Verteilung der Kohlens\u00e4ure. Aber auch die St\u00e4rke des Glases ist entscheidend. Das wei\u00df vor allem Weinprofi Markus Del Monego, Kooperationspartner von Sahm. In der Fachzeitschrift \u201eBrauwelt\u201c urteilte er: \u201eBei einem dicken Glas entsteht der Eindruck eines schweren, rustikalen Getr\u00e4nks. Je d\u00fcnner das Glas, desto eleganter und differenzierter schmeckt das Bier.“ All diese Erkenntnisse wurden von vielen drinktec-Ausstellern in ein modernes Design<\/a> gegossen und lassen einen neuen Trend bei Biergl\u00e4sern erkennen.<\/p>\n Hersteller wie Sahm, u.a. Aussteller auf der gerade vergangenen drinktec, geh\u00f6ren in diesem Designumfeld zu den Wegbereitern: Eine besondere Form schufen die Westerw\u00e4lder mit ihrem \u201eCraftsman\u201c. Dieser Becher soll die Aromen verschiedener Biertypen auf unterschiedliche Weise zur Geltung bringen. Sahm verspricht: \u201eDer Trinkgenuss wird durch eine konzentrierte F\u00fchrung des Bieres garantiert, so dass alle geschmacksrelevanten Bereiche der Zunge nahezu zeitgleich angesprochen werden.\u201c Dadurch w\u00fcrden die Typologie und der ausgewogene Charakter des jeweiligen Bieres unterstrichen und es entstehe ein komplexes, volles und gleichzeitig frisches Mundgef\u00fchl. Welches Bier aber aus welchem Glas genossen werden soll, gibt Sahm nicht vor. Jeder Biergenie\u00dfer solle das f\u00fcr sich selbst entscheiden.<\/p>\nGlas ist nicht gleich Glas<\/strong><\/h2>\n
Auf der Spur des sensorischen Empfindens von Konsumenten<\/strong><\/h2>\n
Aber welches Glas eignet sich f\u00fcr welchen Bierstil? <\/strong><\/h2>\n
Innovative Trend Gl\u00e4ser: Wegbereiter Sahm auf der drinktec <\/strong><\/h2>\n