{"id":2578,"date":"2017-08-28T11:43:08","date_gmt":"2017-08-28T09:43:08","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=2578\/"},"modified":"2018-08-29T15:52:51","modified_gmt":"2018-08-29T13:52:51","slug":"industrie-4-0-molkereien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/milch_und_liquid_food\/industrie-4-0-molkereien\/","title":{"rendered":"Entdecken, aufsp\u00fcren, verfolgen \u2013 Industrie 4.0 in Molkereien"},"content":{"rendered":"
Einen Prozess kann man ohne transparente Produktionsabl\u00e4ufe unm\u00f6glich optimieren. Ohne Klarheit \u00fcber die einzelnen Schritte w\u00fcrde jeder, der Verbesserungen bewirken m\u00f6chte, im totalen Blindflug agieren. Industrie 4.0 kann Molkereien helfen, Produktionsschritte zu \u00fcberwachen und zu optimieren.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n Nebenbei bemerkt: Unternehmen k\u00f6nnten die zahllosen Audits gar nicht mehr bestehen, wenn sie nicht genauestens die Betriebsabl\u00e4ufe ihres Unternehmens kennen w\u00fcrden.<\/p>\n Um den \u00dcberblick \u00fcber komplexe Produktionsvorg\u00e4nge zu behalten, haben heute so gut wie alle Molkereien ein Manufacturing Execution System (MES) installiert. Es schafft Transparenz und Vertrauen auf Kunden- und auch auf Verbraucherseite. Der Grad der Komplexit\u00e4t von Produktionsvorg\u00e4ngen korreliert in der Regel mit der Gr\u00f6\u00dfe bzw. der Diversit\u00e4t der Produktionspalette eines Betriebes. Wer \u201elediglich\u201c Milch aufkonzentriert, um sie auf dem Spotmarkt zu verkaufen, der braucht kein ganz ausgefeiltes MES. Wer aber in einer Betriebsst\u00e4tte \u201equerbeet\u201c die Wei\u00dfe Linie abdeckt, der muss Zeit, Geld und Hirnschmalz in das System stecken, wenn es die gew\u00fcnschten Effekte bringen soll.<\/p>\n Die Basis des Ganzen ist die Automatisierung<\/a>. Sie steuert nicht nur die Prozessabl\u00e4ufe, sie erfasst alle wesentlichen Parameter der Prozesse und dokumentiert jedes Detail. Damit wird eine komplette R\u00fcckverfolgbarkeit m\u00f6glich. Produktbewegungen und Chargenbeziehungen werden erfasst und graphisch dargestellt. Spezielle Monitoring-L\u00f6sungen erm\u00f6glichen die zeitgleiche Aufzeichnung von Messwerten und Schaltzust\u00e4nden. Auf diese Weise schaffen sie die n\u00f6tige Transparenz, um Produktions- und Reinigungsprozessen in Molkereien zu optimieren.<\/p>\n Interessant wird es, wenn man die Prozessdaten aus der Datenbank auch nutzt: Die Wiedergabe der aufgezeichneten Historie \u00fcber das Visualisierungssystem bietet eine ganz neue Sicht auf die Produktion. Von Fehleranalysen, \u00fcber die Hilfe bei Audits bis hin zur Schulung von Mitarbeitern \u2013 die M\u00f6glichkeiten sind vielf\u00e4ltig. Und die Prozessinformationen k\u00f6nnen per Knopfdruck auf unterschiedlichste Weise dargestellt werden \u2013 so wie es die Betriebsleitung gerade ben\u00f6tigt. Auch eine Vorw\u00e4rtsverfolgung oder eine Bilanzierung lassen sich problemlos generieren.<\/p>\n Besucher der drinktec erhalten reichlich Informationen \u00fcber den aktuellen Stand der Automatisierungs-IT. Hier stehen vor allem Entwicklungen und \u00dcberlegungen in Richtung Industrie 4.0<\/a> zur Diskussion. Auch wenn Molkereien innerhalb der Lebensmittelindustrie zweifellos zu den am besten organisierten und am weitesten automatisierten Branchen z\u00e4hlen, die technische Entwicklung geht rasend schnell weiter. Trends und weitere Infos aus erster Hand erhalten Sie bei den mehr als 280 Ausstellern im Bereich Milch und fl\u00fcssige Milchprodukte auf der drinktec.<\/p>\nMehr Vertrauen und Transparenz mit Manufacturing Execution Systems<\/strong><\/h2>\n
Molkereien: Mit Automatisierung Produktionsprozesse optimieren und Transparenz schaffen<\/strong><\/h2>\n
Automatisierung: Prozessinformationen per Knopfdruck<\/strong><\/h2>\n