{"id":2339,"date":"2017-08-09T17:13:05","date_gmt":"2017-08-09T15:13:05","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=2339\/"},"modified":"2018-08-29T17:41:02","modified_gmt":"2018-08-29T15:41:02","slug":"industrie-4-0-haelt-einzug-weinguetern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/wein\/industrie-4-0-haelt-einzug-weinguetern\/","title":{"rendered":"Themenwoche Prozessoptimierung: Industrie 4.0 h\u00e4lt Einzug in Weing\u00fctern"},"content":{"rendered":"
Sparsamer wirtschaften: Der Begriff Effizienzkultur ist das Wichtigste, wenn es darum geht, Arbeits- und Fertigungsprozesse in einem Unternehmen zu optimieren. Das gilt f\u00fcr die gewerbliche Wirtschaft, f\u00fcr Weinkellereien jeder Gr\u00f6\u00dfenordnung wie auch f\u00fcr landwirtschaftliche Winzerbetriebe, Weing\u00fcter und Genossenschaften. Vernetzte Maschinen k\u00f6nnen zus\u00e4tzlich helfen, Prozesse zu optimieren.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n Der neue gro\u00dfe Traktor oder die Vollerntemaschine schinden nach au\u00dfen nat\u00fcrlich viel Eindruck. Nicht selten werden deshalb auch besonders die Bereiche Technisierung und Modernisierung in Weing\u00fctern vorangetrieben. Innerbetriebliche Prozesse laufen hingegen h\u00e4ufig \u00fcber Jahre und Jahrzehnte im selben Trott. Dabei bieten gerade Bereiche wie Traubenverarbeitung, Ausbau der Weine, Flaschenf\u00fcllung und Lagerung erhebliche Optimierungspotenziale.<\/p>\n Wer Trauben effizient und qualit\u00e4tsorientiert keltern will, f\u00fcr den sind leistungsf\u00e4hige Anlagen zur Traubenverarbeitung, Messeinrichtungen sowie darauf abgestimmte F\u00f6rderanlagen unverzichtbar. Zahlreiche Aussteller der SIMEI@drinktec<\/a> bieten bereits ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen f\u00fcr Betriebe jeder Gr\u00f6\u00dfenordnung. Bei allen Vorg\u00e4ngen und Arbeitsschritten des Verarbeitungsprozesses sind weitere Qualit\u00e4tsstandards einzuhalten. Stichwort: Echtzeit-Erfassung aller Daten inklusive der Erfassung aller gesetzlich vorgeschriebenen Aufzeichnungen. Die vierte industrielle Revolution, kurz Industrie 4.0<\/a>, h\u00e4lt zunehmend Einzug in der Weinherstellung. F\u00fcr Weing\u00fcter bietet sich die Chance, Arbeitsprozesse mithilfe vernetzter Maschinen effizienter zu gestalten. So k\u00f6nnen w\u00e4hrend der alkoholischen G\u00e4rung ablaufende Prozesse gezielt gesteuert und \u00fcberwacht werden.<\/p>\n Zu den kostenintensivsten Bereichen in Weinkellereien z\u00e4hlen die Abf\u00fcllung und Etikettierung<\/a>. Dabei gen\u00fcgen Fertigungsprozesse, das Zusammenf\u00fchren von Verpackungsmaterialien und die Palettierung unterschiedlichen Anforderungen. Und diese unterscheiden sich wiederum bei Still- und Schaumweinen oder aromatisierten, kohlens\u00e4urehaltigen Getr\u00e4nken. Auch verschiedenste Verpackungsgr\u00f6\u00dfen von Glas \u00fcber Karton, PET und Tetra Pak bis zu Folienbeuteln m\u00fcssen in Kellereien verarbeitet werden k\u00f6nnen. Passende L\u00f6sungen von der Planung neuer bis hin zur Optimierung bestehender Anlagen bieten Engineering-Firmen wie Atlantic C auf der drinktec. Spezialisierte Anlagenbauer wie Krones, KHS oder die italienischen Abf\u00fcll- und Etikettieranlagenbauer Bertolaso und GAI Macchine Imbottigliatrici stellen weitere Abf\u00fcll- und Etkettieranlagen vor.<\/p>\n Ma\u00dfnahmen zur Optimierung von Produktionsabl\u00e4ufen werden unter dem Begriff Manufacuring Process Engineering (MPR) subsummiert. Die Beseitigung von Fehlerquellen und die Automatisierung von Prozessen sollen dazu beitragen, Produktionsabl\u00e4ufe zu verbessern. Eine entscheidende Messgr\u00f6\u00dfe ist der sogenannte Anlagenwirkungsgrad (OEE \u2013 Overall Equipment Effectiveness). In der Praxis liegt dieser oft nur im Bereich von 50 bis 60 Prozent einer m\u00f6glichen Anlagenkapazit\u00e4t. Geeignete Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen helfen, die Anlageneffizienz entscheidend zu verbessern und so auch im internationalen Wettbewerb bestehen zu k\u00f6nnen. Die Einsparung von R\u00fcstzeiten, die Beseitigung von Fehlerquellen, die Vermeidung von Leerl\u00e4ufen und die automatischen Wartungs- und St\u00f6rungsmeldungen sind nur einige Aspekte der Optimierung.<\/p>\n Vollautomatische Hochregallager bieten enorme Rationalisierungspotenziale. Der Vorteil: Sie erlauben eine direkte Ankn\u00fcpfung an die Produktionsanlagen. Alle Prozesse finden in digital verkn\u00fcpften Netzwerken statt. Fahrerlose Transportsysteme sparen Arbeitskr\u00e4fteeinsatz und Geld, die an anderer Stelle in Marketing und Vertrieb besser investiert sind. Eine erhebliche Effizienzsteigerung f\u00fcr Weing\u00fcter. Die Einsparung von Arbeitszeiten und die damit verbundenen Personalkosten lassen sich in Weinkellereien schlie\u00dflich durch die Optimierung der Lagerhaltung erzielen. Gerade das Thema Lagerlogistik bietet auch kleineren und mittelgro\u00dfen Weinkellereien und Winzergenossenschaften gro\u00dfe Rationalisierung- und damit auch Einsparpotenziale. International werden in Zukunft nur solche Weinerzeuger bestehen k\u00f6nnen, die in diesen Bereichen ihre Hausaufgaben gemacht haben.<\/p>\n Innerhalb des drinktec Forums<\/a>\u00a0werden Themen rund um die Prozessautomatisierung diskutiert, die in Zukunft auch Einzug in der Weinbranche halten werden. Komplettiert wird das Angebot f\u00fcr Winzer und Weinproduzenten mit der\u00a0Innovation Flow Lounge<\/a>, dem Anlaufpunkt f\u00fcr Marketing und Vertrieb. Renommierte Experten tauschen sich dort \u00fcber L\u00f6sungen und Strategien zur Entwicklung, Verpackung und Vermarktung aus. Der begehrte Lucio Mastroberardino Innovation Award wird innerhalb der SIMEI Innovation Challenge<\/a> an herausragende technische Innovationen in Weinbau und Weinherstellung verliehen.<\/p>\n Die Innovation Flow Lounge wird unterst\u00fctzt von:<\/em><\/p>\nIndustrie 4.0: Chance zur innerbetrieblichen Optimierung<\/strong><\/h2>\n
Anlagetechnik: Optimieren und Kosten sparen<\/strong><\/h2>\n
Fit f\u00fcr den internationalen Wettbewerb werden<\/strong><\/h2>\n
Industrie 4.0: Vernetzte Maschinen haben Kostenvorteil f\u00fcr Weing\u00fcter<\/strong><\/h2>\n
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