{"id":2167,"date":"2017-07-17T17:15:11","date_gmt":"2017-07-17T15:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=2167\/"},"modified":"2019-07-24T14:38:07","modified_gmt":"2019-07-24T12:38:07","slug":"flexibilitaet-molkerei-betriebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/milch_und_liquid_food\/flexibilitaet-molkerei-betriebe\/","title":{"rendered":"Themenwoche Flexibilit\u00e4t: Flexibilit\u00e4t in Molkerei-Betrieben ist Trumpf"},"content":{"rendered":"
Die Zahl der von Molkereien hergestellten Artikel nimmt stetig zu. Oft sind es jedoch nicht die Molkerei-Betriebe, die die Initiative ergreifen und die Vielfalt in den Handelsregalen immer gr\u00f6\u00dfer werden lassen. Es ist vielmehr der Handel selbst, der seine Eigenmarken mit besonderen oder saisonalen Produkten von Wettbewerbern abgrenzen will. F\u00fcr die Hersteller hat das zur Folge, dass Prozesstechniken angepasst werden m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n <\/p>\n Der Handel wird kreativ, wenn es darum geht, den Kunden in die L\u00e4den zu locken und neue Kaufimpulse zu schaffen. Eine gro\u00dfe Auswahl an Produkten, saisonale Aktionen und kreative Neuheiten geh\u00f6ren dabei zu den Lockmitteln des Einzelhandels. Auch im Bereich der Molkerei-Produkte versucht der Handel, sich mit neuen und besonderen Produkten von der Konkurrenz abzuheben.<\/p>\n W\u00e4hrend der Handel von einer gro\u00dfen Produkt-Auswahl profitiert, stellt die Produktion der vielen unterschiedlichen Produkte die Molkerei-Betriebe oft vor Schwierigkeiten. Aufgrund automatisierter Prozesstechnik<\/a> haben Hersteller wenig Interesse daran, eine Vielzahl verschiedener Erzeugnisse herzustellen, weil es f\u00fcr sie mit mehr Aufwand und Kosten verbunden ist. Grunds\u00e4tzlich sind Molkereien n\u00e4mlich darauf spezialisiert, die Verarbeitung eines fl\u00fcssigen Rohstoffes in relativ gro\u00dfen Mengen bei hohem Automatisierungsgrad durchzuf\u00fchren. Denn das steigert die Effizienz und senkt Kosten. Die Herstellung vieler unterschiedlicher Produkte erh\u00f6ht jedoch kostenintensive und unproduktive Stillstands- und R\u00fcstzeiten in den Abf\u00fcllhallen.<\/p>\n Was k\u00f6nnen Molkerei-Betriebe also gegen das unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Ansteigen der R\u00fcst- und Stillstandszeiten unternehmen? Eine effiziente L\u00f6sung daf\u00fcr ist beispielsweise ein m\u00f6glichst intelligent aufgestellter Plan f\u00fcr die Produktion, der auf die betrieblichen Vorg\u00e4nge abgestimmt ist. Ein Beispiel daf\u00fcr: Nach dem Umstellen der F\u00fcllmaschine auf ein anderes Produkt sollte genau zur fr\u00fchesten Startzeit das abzuf\u00fcllende Produkt bereit stehen. Oder, altbekannt, aber immer wieder gern vernachl\u00e4ssigt: Man f\u00fcllt zuerst wei\u00dfe Produkte ab, dann dunkle. Dadurch werden Verluste minimiert und beim Reinigen der Leitungswege Zeit gespart.<\/p>\n Eine weitere M\u00f6glichkeit w\u00e4re, in neue und flexible Abf\u00fclltechnik zu investieren, die bereits auf minimalen Umstellaufwand ausgelegt ist. Die vom Lieferanten versprochenen Effizienz-Verbesserungen funktionieren jedoch nur dann, wenn die Abl\u00e4ufe im Betrieb solche Optimierungen erm\u00f6glichen. Dazu ben\u00f6tigt es auch vor allem gut geschultes und trainiertes Personal.<\/p>\n Eine andere M\u00f6glichkeit zur Verk\u00fcrzung der Umstellzeiten bildet das genaue Analysieren der R\u00fcstvorg\u00e4nge. Hierf\u00fcr stehen standardisierte Methoden zur Verf\u00fcgung, z.B. \u201eSMED\u201c (Single Minute Exchange of Die). Das Ziel ist es hierbei, Maschinen auf einen neuen Fertigungsprozess umzur\u00fcsten, ohne den Fertigungsfluss zu st\u00f6ren und somit die R\u00fcstzeit der Maschine zu reduzieren.<\/p>\n Es gibt also durchaus M\u00f6glichkeiten, die Flexibilit\u00e4t einer Produktion hoch und zugleich die damit verbundenen Kosten niedrig zu halten. Auf der kommenden drinktec k\u00f6nnen sich Besucher dar\u00fcber informieren, wie sie ihre Molkerei-Betriebe kostenseitig akzeptabel und ausreichend flexibel halten k\u00f6nnen. Zahlreiche Hersteller von Fertigungsmaschinen und -linien sowie vertretene spezialisierte Beratungsunternehmen stehen daf\u00fcr f\u00fcr einen fachlichen Austausch zur Verf\u00fcgung. Einen \u00dcberblick \u00fcber alle Veranstaltungen zum Thema Molkerei-Produkte finden Sie hier<\/a>. Der Fokus-Tag Milch<\/a> am 15. September bietet eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber Trends und aktuelle Technologien in der Milchbranche zu informieren.<\/p>\nSegen f\u00fcr den Handel, Fluch f\u00fcr die Hersteller<\/strong><\/h2>\n
Effizienz durch intelligente Produktionspl\u00e4ne<\/strong><\/h2>\n
Weitere M\u00f6glichkeiten zur Steigerung der Flexibilit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n
Inspiration und Austausch auf der drinktec 2017<\/strong><\/h2>\n