{"id":2036,"date":"2017-06-26T17:30:14","date_gmt":"2017-06-26T15:30:14","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=2036\/"},"modified":"2018-08-24T11:25:38","modified_gmt":"2018-08-24T09:25:38","slug":"betriebliches-energiemanagement-molkereien-erst-mal-fleissig-messen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/milch_und_liquid_food\/betriebliches-energiemanagement-molkereien-erst-mal-fleissig-messen\/","title":{"rendered":"Betriebliches Energiemanagement in Molkereien \u2013 erst mal flei\u00dfig messen!"},"content":{"rendered":"

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder blo\u00dfe Energiekosteneinsparung \u2013 die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr effizientes Energiemanagement sind vielf\u00e4ltig. Doch wo beginnen, wenn zahlreiche Molkerei-Betriebe weder ihren Energiefluss noch ihren Energieverbrauch kennen? Und dann kommen noch die Kosten f\u00fcr die technischen Einrichtungen zur Energieeinsparung dazu. Das Wissen, wann, wo und wieso in einem Molkerei-Betrieb Energie verbraucht wird, ist also die Voraussetzung f\u00fcr effizientes Energiemanagement in der Milchproduktion. Nur auf diesem Weg k\u00f6nnen Molkereien ihren Energieverbrauch erfolgreich minimieren.<\/strong><\/p>\n

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Energieverbrauch richtig messen<\/strong><\/h2>\n

Allem voran steht: Die Verantwortlichen vor Ort m\u00fcssen sich Gedanken dar\u00fcber machen, was sie eigentlich erfassen und am Ende erreichen wollen. Blo\u00dfe Kilowatt-Werte f\u00fcr den Energieverbrauch reichen daf\u00fcr nicht. Molkerei-Betriebe m\u00fcssen den Energieverbrauch in einen passenden Bezug setzen \u2013 zum Beispiel zur Menge an verarbeiteter Milch, Molke oder Rahm, oder aber in Bezug zu den Produktions- oder Infrastrukturanlagen. Erst im n\u00e4chsten Schritt sollten Molkerei-Betriebe ein Messsystem zur Erfassung der relevanten Daten aufbauen beziehungsweise anschaffen.<\/p>\n

Betrachtungskriterien f\u00fcr die Messung <\/strong><\/h2>\n

Um Ausrei\u00dfer einzufangen und nicht sp\u00e4ter unangenehm \u00fcberrascht zu werden \u2013 beziehungsweise eingestehen zu m\u00fcssen, dass man nicht sachgerecht vorgegangen ist \u2013 sollten Molkereien den Messzeitraum klar definieren. Au\u00dferdem gibt es technische Einrichtungen, die man gar nicht beeinflussen kann. Diese scheiden aus der weiteren Betrachtung aus. Denn wo man nichts ver\u00e4ndern kann, muss man auch nicht messen.<\/p>\n

Kosten einsparen mit erfolgreichem Energiemanagement<\/strong><\/h2>\n

Die Messung und Erfassung des Energieverbrauchs in der Milchproduktion kosten Geld. Wer nachhaltigen Erfolg haben will, sprich das Energiemanagement andauernd optimieren will, der braucht auch eine kontinuierliche und detailgetreue Messung. Das bedeutet ganz klar: das m\u00f6gliche Potenzial der Energiekosteneinsparung muss ausreichend h\u00f6her sein als die Kosten f\u00fcr das notwendige Messsystem \u2013 den Aufwand f\u00fcr die Installation eingerechnet.<\/p>\n

Vorsicht in alten Molkerei-Betrieben<\/strong><\/h2>\n

Wer einen \u00e4lteren Betrieb hat, der k\u00f6nnte ggf. bei den vorhandenen Schnittstellen Probleme bekommen. Die fr\u00fcher \u00fcblichen propriet\u00e4ren Schnittstellen erlauben meist keinen system\u00fcbergreifenden Datenaustausch. Diese alten, \u201etoten\u201c Schnittstellen k\u00f6nnen nur durch Neuausr\u00fcstungen abgel\u00f6st werden. Das sollte man wissen, bevor man sich allzu eifrig an die Messung des Energieverbrauchs macht. Allerdings sind die meisten deutschen und europ\u00e4ischen Molkereien aufgrund ihres Automatisierungsgrades ohnehin auf der H\u00f6he der IT-Zeit.<\/p>\n

Die drinktec ist heute auch die Leitmesse f\u00fcr die weltweite Milchindustrie. Vor allem die M\u00e4rkte Deutschland und Europa stehen dabei im Fokus. F\u00fcr Besucher ist sie deshalb die ideale Austauschplattform zum Thema Energiemanagement in der Milchproduktion. Speziell in den Messehallen A3, B3 und C1 k\u00f6nnen sich Messeg\u00e4ste \u00fcber Energiethemen<\/a> informieren. Einen \u00dcberblick \u00fcber die Trendthemen in der Milchproduktion liefert der\u00a0Fokus-Tag Milch<\/a> am 15. September in Halle A2. Dar\u00fcber hinaus bietet die Webseite der drinktec wie auch die Messe-App<\/a> zahlreiche M\u00f6glichkeiten, sich zielgerichtet auf den Messerundgang vorzubereiten.<\/p>\n

Weitere Beitr\u00e4ge zum Thema Milchwirtschaft und Liquid-Food finden Sie hier<\/a>.<\/p>\n