{"id":1756,"date":"2017-05-12T10:57:05","date_gmt":"2017-05-12T08:57:05","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=1756\/"},"modified":"2018-08-29T17:49:50","modified_gmt":"2018-08-29T15:49:50","slug":"vogelwilde-bier-kreationen-vom-tegernsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/bier\/vogelwilde-bier-kreationen-vom-tegernsee\/","title":{"rendered":"Vogelwilde Bier-Kreationen vom Tegernsee"},"content":{"rendered":"
Auf dem drinktec-Blog werden regelm\u00e4\u00dfig die wichtigsten Newcomer der Craft-Bier-Szene vorgestellt. Dieses Mal das innovative Startup namens \u201eHoppebr\u00e4u\u201c aus dem bayerischen Waakirchen, das seine kreativen Sude auf der place2beer in Halle B1 pr\u00e4sentieren wird.<\/strong><\/p>\n Markus Hoppes Bierkarriere begann im S\u00fcden des indischen Ozeans knapp 9000 Kilometer entfernt von seiner bayerischen Heimat Waakirchen am Tegernsee. Inzwischen ist der 27-J\u00e4hrige zur\u00fcckgekehrt und z\u00e4hlt mit seiner Marke \u201eHoppebr\u00e4u\u201c zu den angesagtesten Jungbrauern der Republik. Hoppes Biere mit so ungew\u00f6hnlichen Namen wie \u201eVogelwuid\u201c, \u201eWuida Hund\u201c oder \u201eWuide Hehna\u201c gewinnen aber auch international immer mehr Interessenten.<\/p>\n Nach seiner Ausbildung zum Brauer und M\u00e4lzer in der Schlossbrauerei Maxlrain nahe Bad Aibling wollte er sein Knowhow \u00fcber internationale Bierstile erst einmal in fernen L\u00e4ndern erweitern. Der Einstellungsvertrag einer schottischen Brauerei lag bereits auf dem Tisch, als ein Kollege ihm verk\u00fcndete, er habe etwas Besseres f\u00fcr ihn bei der M\u00fcnchner Joh. Albrecht Brauerei- und Gastronomietechnik GmbH, die weltweit Brauh\u00e4user f\u00fcr ihre Kunden konzipiert. Markus Hoppe z\u00f6gerte nicht lange und setzte seinen Namen auf den Vertrag. Ziel seines ersten Auftrages war Mauritius, eine Insel im S\u00fcdwesten des indischen Ozeans. So startete er mit Anfang 20 in den Bergen nahe der Hauptstadt Port Louis mit dem Aufbau von \u201eFlying Dodo\u201c, einer neuen Gasthausbrauerei.<\/p>\n In den 14 Monaten, die Hoppe auf der Insel im Indischen Ozean verbrachte, braute er nach eigenen Worten mehr als 20 verschiedene und vor allem ganz ungew\u00f6hnliche Sude. \u201eIch konnte mich hier so richtig austoben\u201c, erz\u00e4hlt der geb\u00fcrtige Bayer. Die von ihm konzipierten Biere waren mit Kiefernholz, Kaffeebohnen oder Fr\u00fcchten wie Guave und Wassermelone gebraut. Sie galten als Sensation auf der paradiesischen Urlaubsinsel am Rande der Welt.<\/p>\n Aber irgendwann \u00fcberkam Hoppe der \u201eInselkoller\u201c und er wollte unbedingt nach Bayern zur\u00fcck, wie er heute gesteht. Zur\u00fcck in der Heimat widmet er sich dem Aufbau seiner eigenen Craft-Marke. Der Erfolg lie\u00df nicht lange auf sich warten. Zwar besitzt Markus Hoppe noch keine eigene Brauerei und bet\u00e4tigt sich derzeit als Gypsy-Brauer, der seinen Ideen in befreundeten Braust\u00e4tten umsetzt. Aber noch in diesem Jahr soll der Bau einer eigen Braust\u00e4tte in seinem Heimatort Waakirchen beginnen. Hoppes Traum kann sich nun auf insgesamt 3000 Quadratmetern erf\u00fcllen \u2013 mit Braust\u00e4tte, Gastwirtschaft und Biergarten.<\/p>\n Seine Kreationen sollen auch in der eigenen Lokation nur mit ausgew\u00e4hlten Rohstoffen haupts\u00e4chlich aus der Region gebraut werden. Die verwendeten Aromahopfen packt der Craft-Brauer auch im Kaltbereich in den Kessel \u2013\u00a0 Experten nennen das \u201eHopfenstopfen\u201c. So bekommen sein Lager, das Pale Ale sowie das India Pale Ale einen noch intensiveren Geschmack. Gern reift der Bayer aber auch dunkle Sorten wie Stout im Whisky- oder Sherry-Fass. An ungew\u00f6hnlichen Bierideen fehlt es Hoppe jedenfalls nicht.<\/p>\n Der bayerische Jungbrauer will auch auf der drinktec die Messebesucher mit seinen neuen Spezialit\u00e4ten \u00fcberraschen. Alle Sorten von \u201eHoppebr\u00e4u\u201c k\u00f6nnen neugierige G\u00e4ste im Bereich des place2beer<\/a> der drinktec probieren. Hier stehen die wohl kreativsten und spannendsten Newcomer der Craft-Bierszene an ihren St\u00e4nden bereit um gern auch \u00fcber ihre Projekte und neue Sude zu sprechen. Halle B1 wird damit zu einem Hot-Spot f\u00fcr Bierliebhaber, die gern ganz ungew\u00f6hnliche Sude probieren m\u00f6chten. Hier k\u00f6nnen Interessenten auf einer Fl\u00e4che von rund 500 Quadratmetern auch kostenfrei die Kreationen vieler anderer Brauer verkosten. Au\u00dferdem gibt es Live-Degustationen und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen wie \u201eFrauen und Bier\u201c, \u201eBier und Food\u201c.<\/p>\n <\/p>\n