{"id":1134,"date":"2016-08-26T10:15:01","date_gmt":"2016-08-26T08:15:01","guid":{"rendered":"http:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/?p=1134"},"modified":"2017-06-14T11:21:35","modified_gmt":"2017-06-14T09:21:35","slug":"wie-kommt-eigentlich-die-farbe-ins-bier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/bier\/wie-kommt-eigentlich-die-farbe-ins-bier\/","title":{"rendered":"Wie kommt eigentlich die Farbe ins Bier?"},"content":{"rendered":"

Helles, Dunkel- oder Schwarzbier: Getreidesorten werden zu verschiedenen Malzsorten gedarrt und schenken dem Bier seine Farbe und bringen auch Geschmack. Doch wie funktioniert das?<\/strong><\/p>\n

F\u00fcr die Herstellung von Malz wird meistens Gerste verwendet, h\u00e4ufig aber auch Weizen, Roggen oder Dinkel. Mittlerweile liegen auch historische K\u00f6rner wie Emmer <\/a>bei Craft-Brauern im Trend. Die Getreidek\u00f6rner werden mit Wasser vermischt, in dem sie ein bis zwei Tage quellen. Sie beginnen zu keimen und die St\u00e4rke entwickelt sich durch Enzyme zu Malzzucker. Danach folgt das Darren: das Malz wird durch hei\u00dfe Luft getrocknet. Dieser Prozess ist verantwortlich f\u00fcr den malzigen Geschmack und die unterschiedlichen Farbst\u00e4rken (EBC) des Bieres. Helles Malz wird bei etwa 80 \u00b0C, dunkles Malz bei etwa 100 \u00b0C, Farbmalz bei etwa 220 \u00b0C gedarrt.<\/p>\n

Ein paar Beispiele f\u00fcr h\u00e4ufig verwendete Sorten:<\/p>\n

Pilsener Malz<\/strong> ist das weltweit am meisten verwendete Basismalz, das aus Gerste hergestellt wird. In anderen L\u00e4ndern wird es auch oft als Lagermalz oder als helles Malz (Pale Malt) bezeichnet. Es ist besonders hell und kann f\u00fcr alle Biersorten verwendet werden. Es hat einen EBC-Wert von 2 bis 5,5.<\/p>\n

Das M\u00fcnchner Malz<\/strong> dagegen hat einen EBC-Wert von 9,5 bis 25. Haupts\u00e4chlich wird es f\u00fcr dunkle, schwarze oder Starkbiere verwendet. Es hat ein intensives Malzaroma, f\u00f6rdert die Vollmundigkeit und sorgt f\u00fcr eine kr\u00e4ftige Farbe.<\/p>\n

Karamellmalze<\/strong> enthalten durch spezielle Verfahren karamellisierte und nicht mehr verg\u00e4rbare Zuckerbestandteile. Es gibt sie in s\u00e4mtlichen Farben, von hell bis r\u00f6tlich und dunkel. Sie erh\u00f6hen die Vollmundigkeit und ergeben eine gewisse S\u00fc\u00dfe.<\/p>\n

Ein starkes R\u00f6staroma sowie eine Farbe von tiefbraun bis schwarz erlangt Bier durch das R\u00f6stmalz<\/strong>. Es wird besonders lange und hei\u00df gedarrt. Diese Variante kann nicht nur mit Gerste, sondern auch mit Weizen, Roggen oder Dinkel produziert werden.<\/p>\n