{"id":11007,"date":"2022-09-28T08:43:01","date_gmt":"2022-09-28T06:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/?p=11007"},"modified":"2022-09-28T08:43:03","modified_gmt":"2022-09-28T06:43:03","slug":"es-laeuft-in-einbeck-dank-drink-it","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drinktec-blog.b-rex.de\/de\/branchenuebergreifend\/es-laeuft-in-einbeck-dank-drink-it\/","title":{"rendered":"Es l\u00e4uft in Einbeck \u2013 dank Drink-IT"},"content":{"rendered":"\n
Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal Gedanken um Ihre Betriebssoftware gemacht? Ach so, l\u00e4uft alles. Oder haben Sie doch das Gef\u00fchl, dass es irgendwie besser sein k\u00f6nnte? Vernetzter, verzahnter, einfacher, doch Sie scheuen den Aufwand? Die Einbecker Brauhaus AG<\/a>, Einbeck, machte 2019 N\u00e4gel mit K\u00f6pfen und entschied sich daf\u00fcr, ihr ERP-System auf den aktuellsten Stand zu bringen. Als Partner stand ihr dabei die Firma Norriq<\/a> mit deren Branchenl\u00f6sung Drink-IT zur Seite. Eine gute Entscheidung, der Aufwand lohnte sich. Das Projekt verlief reibungslos, dank akribischer Planung und vollem Einsatz.<\/p>\n\n\n\n Enterprise Resource Planning<\/a>, kurz ERP \u2013 ein gro\u00dfes Wort mit gro\u00dfem Inhalt. Oft haben viele gro\u00dfen Respekt davor, wenn an den gewachsenen Strukturen etwas ver\u00e4ndert werden muss. Kein Wunder, denn ERP-Systeme sind komplexe Gebilde. Sie verwalten still und im Verborgenen s\u00e4mtliche Betriebsdaten. Sie strukturieren die Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe der Firma und machen Prozesse effizienter. Nicht wenige Unternehmen scheuen deshalb davor zur\u00fcck, ihre langj\u00e4hrig verwendete Unternehmenssoftware zu hinterfragen \u2013 trotz oftmals noch selbstgestrickter Excel-Tabellen oder zusammengebastelter Kr\u00fcckenl\u00f6sungen. Man hat sich irgendwie damit arrangiert.<\/p>\n\n\n\n Doch sp\u00e4testens, wenn sich Betriebsstrukturen ver\u00e4ndern, die Anforderungen des Marktes wachsen, Mitarbeiter eine bessere Vernetzung der Abteilungen und einen intensiveren Austausch von Daten ben\u00f6tigen, wird klar, dass eine Anpassung der bestehenden IT-Struktur<\/a> unumg\u00e4nglich ist. Man sagt, der Lebenszyklus einer Software betr\u00e4gt ungef\u00e4hr zehn bis zw\u00f6lf Jahre. Dann gibt die alte IT-L\u00f6sung meist nicht mehr her, was der Betrieb ihr abverlangt.<\/p>\n\n\n\n So war es auch bei der Einbecker Brauhaus AG. Seit 2010 arbeitete die Brauerei mit Microsoft Dynamics NAV (heute Microsoft Dynamics 365 Business Central<\/a>) in einer mittlerweile veralteten Version und einer im Stillstand befindlichen Branchenl\u00f6sung. Viele Funktionen, die man sich w\u00fcnschte und brauchte, waren mit der alten Software nicht mehr zu realisieren. Da man in Einbeck mit NAV im Allgemeinen sehr zufrieden war, brauchte man eine Softwarel\u00f6sung, die auf NAV beziehungsweise Business Central basierte und sich via Schnittstellen mit anderen Softwareanwendungen vereinen lie\u00df.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n Nach Recherchen und Gespr\u00e4chen mit Kollegen aus anderen Brauereien stie\u00df die Einbecker Unternehmensleitung recht schnell auf die Firma Norriq, deren Hauptsitz in D\u00e4nemark ist. Norriqs Branchenl\u00f6sung Drink\u00adIT schien genau das abzubilden, was die Einbecker suchten. Martin Deutsch, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG, dazu: \u201eWir hatten ganz genaue Vorstellungen davon, was die neue Software k\u00f6nnen musste. Insbesondere die brauereispezifischen Anforderungen wie die l\u00fcckenlose Dokumentation der Biersteuer, die korrekte Abwicklung von Pfand und die Verwaltung und Abwicklung von Gastronomiedarlehen und Ausleihungen standen bei uns im Fokus.\u201c<\/p>\n\n\n\n Drink-IT ist eine vertikale Getr\u00e4nkemanagementsoftware, die auf der Microsoft Dynamics Plattform basiert und den Microsoft NAV Standard um s\u00e4mtliche spezifische Bereiche der Brauerei erg\u00e4nzt: von Vertrieb und Marketing \u00fcber Lager und Logistik bis hin zu Finanzen und Steuerangelegenheiten, Produktion, Qualit\u00e4t sowie Service- und Vertragsmanagement.<\/p>\n\n\n\n Norriq hatte zudem gute Referenzen, denn die D\u00e4nen sind mit ihrer Branchenl\u00f6sung international seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Getr\u00e4nkesparten erfolgreich. In Deutschland soll die ERP-L\u00f6sung Drink-IT vor allem auch kleine und mittelst\u00e4ndische Brauereien und Getr\u00e4nkeunternehmen unterst\u00fctzen. Die Norriq Deutschland GmbH betreut Betriebe unterschiedlichster Gr\u00f6\u00dfen und Anforderungen, darunter auch die Brauereien Wieninger<\/a>, Schwarzbr\u00e4u<\/a> und Oettinger<\/a>.<\/p>\n\n\n\n Martin Deutsch \u00fcberzeugte vor allem auch das tiefe Branchenwissen, das die Norriq-Mannschaft in die anstehenden ersten Treffen mitbrachte. \u201eEs waren von Anfang an Gespr\u00e4che auf Augenh\u00f6he. Wir mussten nicht erst tief in die Brauereizusammenh\u00e4nge einsteigen. Das Wissen um die Abl\u00e4ufe war bereits vorhanden, was die Entscheidung f\u00fcr uns nat\u00fcrlich nochmal leichter machte\u201c, so der Einbecker Vorstand.<\/p>\n\n\n\n Luc Vandeweyer, Sales Director Drink-IT, erinnert sich ebenfalls an die ersten Termine in Einbeck: \u201eDie Braukunst mit ihren vielen technischen Innovationen hat sich \u00fcber die Jahrhunderte ver\u00e4ndert. Ein komplexes Marktumfeld erfordert auch angemessene Verwaltungsl\u00f6sungen. Der Unternehmensleitung bei Einbeck ist es aber von jeher wichtig, dass L\u00f6sungen auch praktikabel sind und verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bleiben. All diese Anforderungen sah man mit unserem Softwareangebot erf\u00fcllt.\u201c<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n Nach zwei intensiven Gespr\u00e4chstagen fiel die Entscheidung zur Zusammenarbeit. So konnte das Team um Projektleiter Stefan Carle, Operations Manager DACH, Norriq Deutschland GmbH, den Marathon starten.<\/p>\n\n\n\n Anfang Februar 2019 traf sich die Gruppe der Projektbeteiligten, bestehend aus f\u00fcnf Beratern seitens Norriq und dem zehnk\u00f6pfigen Projektteam der Brauerei, zu einem mehrt\u00e4gigen Workshop. Bestandsaufnahme und Budgetierung standen auf dem Programm. \u201eSolche Meetings zu Beginn eines Projektes haben eine wichtige Funktion\u201c, beschreibt Stefan Carle das Ziel des Workshops. \u201eIn diesen f\u00fcnf Tagen m\u00fcssen wir ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Anforderungen des Kunden entwickeln und herausfinden, welche Besonderheiten auf uns zukommen. Man lernt sich gegenseitig kennen, die Chemie muss stimmen. Ein so gro\u00dfes Projekt kann nur erfolgreich sein, wenn man eine gute Vertrauensbasis hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n Die Aufgabenstellung war umfassend und der gesteckte zeitliche Rahmen sportlich. Gemeinsam spielte man zun\u00e4chst alle Prozesse durch, und Carle erkl\u00e4rte dem Einbecker Team die zahlreichen neuen M\u00f6glichkeiten, die sich dem Betrieb mit der Umstellung darboten. Das alte System sollte vollst\u00e4ndig abgel\u00f6st werden, mit allen ben\u00f6tigten Funktionen und erg\u00e4nzenden Anwendungen. Unter anderem sollte das Dokumentenarchiv angebunden werden, die Finanzverwaltung und das Reporting sollten einen Feinschliff bekommen. Daneben stand die Integration der Vertragsverwaltung mit Themen wie Darlehen und Dauerleihen auf dem Plan.<\/p>\n\n\n\n Zun\u00e4chst erfolgte die technische Installation des Basissystems Microsoft Business Central (2019 Spring Release) und der Getr\u00e4nkemanagementl\u00f6sung Drink-IT, danach erfolgten die Stammdatenerfassung und das Einpflegen rudiment\u00e4rer Daten. Allein diese Aufgabe beanspruchte schon rund drei bis vier Monate. Parallel dazu musste dasselbe Kernteam zahlreiche Schnittstellen entwickeln, um die bestehende externe Software einzubinden.<\/p>\n\n\n\n Systeme wie die Zeiterfassung Matrix Time, die Externe Lohn- und Gehaltsabrechnung, das Programm Edifact zur \u00dcbermittlung f\u00fcr Bestellungen, Lieferscheine, Rechnungen etc. oder das Produktions- und Lagersystem Prime sollten im Betrieb unbedingt erhalten bleiben. Zu guter Letzt folgten den technischen Arbeiten Key-User- und Endanwender-Schulungen sowie Last- und Funktionstests.<\/p>\n\n\n\n Neun arbeitsintensive Monate waren vergangen. Dann war er da, der Tag X. Der gro\u00dfe Tag, an dem sich zeigen sollte, ob das neue System das alte problemlos abl\u00f6sen w\u00fcrde. Letzte offene Belege, Auftr\u00e4ge und Bestellungen wurden ins neue System \u00fcbernommen. Dann fiel der Schalter. Ein kurzer Augenblick \u2013 Erleichterung lag in der Luft. Der Go-Live funktionierte reibungslos. Die letzten Monate der Planung und Anstrengung zahlten sich aus.<\/p>\n\n\n\n \u201eDer Ersatz eines alten Systems kann eine Herkulesaufgabe sein. Die vorliegende gereifte und ausgewachsene Infrastruktur des alten ERP-Systems mit relativ vielen Subsystemen war durchaus eine Herausforderung. Aber f\u00fcr uns war es keine gro\u00dfe \u00dcberraschung, dass alles funktionierte, denn die komplette Projektabwicklung war so verlaufen, wie wir es geplant hatten\u201c, zeigt Stefan Carle sich zufrieden. \u201eDie Zusammenarbeit mit dem Hause Einbecker war vom ersten Tag an unheimlich positiv. Mit den Key-Usern der Brauerei gab es stets eine gute und intensive Kooperation. Und auch seitens der Brauereileitung bekamen wir jede n\u00f6tige Unterst\u00fctzung. Wir sp\u00fcrten, man hatte richtig Lust auf ein neues System.\u201c<\/p>\n\n\n\n In Einbeck ist man ebenso hochzufrieden \u00fcber den guten Verlauf der Systemumstellung. Die Zeitpl\u00e4ne und Budgets wurden eingehalten, der Go-Live gestaltete sich reibungslos und die neue Brauereimanagementl\u00f6sung tut seit dem ersten Tag genau das, was sie tun soll: Sie vereinfacht die Abl\u00e4ufe, macht die Verfahren effektiver und das Unternehmen damit profitabler.<\/p>\n\n\n\n War es aufw\u00e4ndig? Ja, nat\u00fcrlich \u2013 aber es lohnte sich. Und ganz ohne Anstrengung geht es eben nie. Doch mit dem richtigen Partner an der Seite und einer gut durchdachten Strategie wird es definitiv einfacher.<\/p>\n\n\n\n Sie m\u00f6chten sich mit einem internationalen Fachpublikum \u00fcber die Entwicklungen der Getr\u00e4nkeindustrie austauschen? Dann laden wir Sie herzlich ein, an der n\u00e4chsten drinktec<\/a> vom 12. bis 16. September 2022 in M\u00fcnchen teilzunehmen.<\/p>\n\n\n\n Dieser Artikel ist powered by BRAUWELT<\/a>.<\/p>\nViele Firmen scheuen den Umstieg<\/h2>\n\n\n\n
Ende des Lebenszyklus erreicht<\/h2>\n\n\n\n

\u201eWir hatten ganz genaue Vorstellungen\u201c<\/h2>\n\n\n\n
Von Produktion bis Logistik<\/h2>\n\n\n\n
Branchenwissen als gro\u00dfer Pluspunkt<\/h2>\n\n\n\n

Der Startschuss f\u00e4llt<\/h2>\n\n\n\n
Ein F\u00fcllhorn neuer Anwendungen<\/h2>\n\n\n\n
Die Phase der Umstellung<\/h2>\n\n\n\n
Der gro\u00dfe Moment \u2013 wird alles laufen?<\/h2>\n\n\n\n
Der Lohn der Anstrengung<\/h2>\n\n\n\n
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